Dekra-Gebrauchtwagenreport 2012 – Opel und Audi an der Spitze

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Deutsche Autos liegen bei der Qualität vorn. Besonders Opel Astra und Audi A4 überzeugen bei der Hauptuntersuchung, wie aus dem Gebrauchtwagenreport 2012 der Prüforganisation Dekra hervorgeht.

Mit der besten Einzelwertung schneidet der Opel Astra in der Laufleistungs-Kategorie bis 50.000 Kilometer ab. Er erhält von der Dekra den aus den Prüfergebnissen berechneten Index-Bestwert von 96,9 Prozent. Es folgen Vorjahressieger Opel Insignia (96 Prozent) und Renault Mégane. Neben den Einzelwerten ermittelte die Prüforganisation auch die Durchschnittswerte über alle drei Laufleistungsklassen bis zu 150.000 Kilometern. Dort liegt der Audi A4 mit 84,8 Prozent vor der Mercedes C-Klasse mit 82,1 Prozent und dem Audi A6 mit 81,9 Prozent.

Unter den Kleinwagen schneidet der Ford Fiesta in der Klasse bis 50.000 Kilometer am besten ab. In der 100.000 Kilometer-Klasse liegt der Toyota Yaris vorn, unter den Fahrzeugen mit bis zu 150.000 Kilometern der Mitsubishi Colt. Bei den Kompaktwagen bilden Opel Astra, Toyota Prius und VW Jetta die Spitze in den jeweiligen Laufleistungsklassen. In der Mittelklasse sind Opel Insignia, Audi A5 und Audi A4 die besten.

Die drei Sieger in der Oberklasse lauten Mercedes E-Klasse, VW Phaeton und Audi A6, bei den Sportwagen liegen Mazda MX-5, Audi TT und Porsche 911 jeweils an der Spitze ihrer Laufleistungskategorie. Das Top-Trio unter den Geländewagen heißt Ford Kuga, VW Tiguan und BMW X5, bei den Vans VW Golf Plus, Suzuki SX4 und Ford S-Max/Galaxy. Auch Transporter werden bewertet, am besten schneiden hier VW Crafter und Mercedes Sprinter ab.

Beim Mängelreport werden ausschließlich gebrauchtwagenspezifische Mängel berücksichtigt, etwa Rost am Auspuff oder Spiel an der Radaufhängung. Defekte, die auf ein falsches Wartungsverhalten der Besitzer zurückzuführen sind, finden dagegen keine Beachtung. Dazu gehören beispielsweise abgefahrenen Reifen, falsch eingestellte Scheinwerfer oder verschlissene Wischerblätter. Untersucht wurden Teile der Baugruppen Fahrwerk/Lenkung, Motor, Karosserie, Bremsanlage und Elektrik/Elektronik.

Insgesamt stellten die Sachverständigen 2011 mehr Mängel als im Vorjahr fest. Während die Zahl der geringen Mängel fast konstant blieb, stieg der Anteil erheblicher Mängel spürbar. Besonders anfällig zeigte sich der Bereich Elektrik und Elektronik, der für 19,7 Prozent der Mängelrügen verantwortlich war. Häufigste Einzelmängel waren ausgeschlagene Spurstangenlager, verschlissene Bremskomponenten und Ölverlust. Rost hingegen spielt kaum mehr eine Rolle.

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