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Nissan ist statt auf Geländewagen jetzt eher auf Crossover, Citycars, Spaßautos fokussiert
Nissan ist statt auf Geländewagen jetzt eher auf Crossover, Citycars, Spaßautos fokussiert Bilder

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Michael Bierdümpfl ist Sprecher von Nissan in Deutschland. Bilder

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Blick auf hintere 370Z-Leuchteinheit mit Schriftzug. Bilder

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Der Kofferraum des Nissan-Roadster ist nicht besonders groß. Bilder

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Blick auf die Rundinstrumente im Nissan 370Z-Roadster. Bilder

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Blick ins Cockpit der offenen 370Z-Variante. Bilder

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Blick auf vordere Leuchteinheit beim 370Z-Roadster. Bilder

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Der 370Z-Roadster gehört zu Nissans Spaßautos. Bilder

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In Japan ist Nissans Cube so etwas wie ein Kultauto. Bilder

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Am asymmetrischen Heck ist die Tür seitlich angeschlagen. Bilder

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Blick auf die Rundinstrumente im Nissan Cube. Bilder

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Blicks ins Nissan-Cube-Cockpit mit Fluffy-Matte auf dem Armaturenträger. Bilder

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Der Nissan Cube ist neu in den Schauräumen. Bilder

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Herzogenaurach – „Das war schon drastisch“, sagt Michael Bierdümpfl im Blick auf die letzten Verkaufszahlen. „Geländewagen gingen um rund die Hälfte zurück“, kennt Nissans Deutschland-Sprecher auch den Grund dafür: „Die sind im Moment nicht mehr zeitgemäß.“ Trotzdem haben die Japaner sie nach wie vor im Programm, so Bierdümpfl bei der jüngsten Frühjahrs-Roadshow im fränkischen Herzogenaurach. „Wir stellen sie nur nicht mehr so in den Mittelpunkt bei der Kommunikation.“


GT-R ist sogar Porsche-Konkurrent

Der Fokus beim Renault-Allianzpartner liegt inzwischen woanders, nicht mehr so sehr auf X-Trail, Pathfinder oder sogar Patrol. „Eindeutig bei unseren Crossover-Modellen“, meint Bierdümpfl Murano, Qashqai und Juke damit. „Das ist nunmehr unser Volumenschwerpunkt – neben den Citycars wie Pixo, Micra, Note und Cube.“ Und natürlich [foto id=“292317″ size=“small“ position=“right“]den Spaßautos wie 370Z oder der 480 PS starken Sportskanone GT-R, die es sogar mit Konkurrenten vom Schlage eines Porsche 911 Turbo aufnehmen kann.

Um 45 Prozent zugelegt

Der Bilanz 2009 jedenfalls scheint die Umstellung schon gut getan zu haben, „obwohl da natürlich auch die Abwrackprämie reingespielt hat“, räumt Nissans Deutschland-Sprecher ein. Mit rund 66 500 verkauften Einheiten haben die Japaner bei uns zuletzt etwa 1,8 Prozent Marktanteil erreicht – gegenüber lediglich rund 46 000 Einheiten und 1,5 Prozent im Jahr davor. „Das entspricht immerhin“, rechnet Bierdümpfl vor, „einer Zunahme von 45 Prozent.“ Am besten haben sich demnach Micra, Note und Qashqai verkauft, der gerade in aktueller Auflage im Handel ist.

2010 sind 56 000 Einheiten angepeilt

Und eigentlich soll es so weitergehen. Auch wenn der Markt in diesem ersten „Nach-Prämien“-Jahr wohl deutlich [foto id=“292318″ size=“small“ position=“left“][foto id=“292319″ size=“small“ position=“left“]schrumpfen wird, zielt Nissan 2010 in Deutschland immer noch auf rund 56 000 Neuzulassungen und auf eine weitere Marktanteil-Steigerung um 0,3 auf dann 2,1 Prozent.

Die aktuellen und nächsten Neuheiten

„Aber“, so Bierdümpfl, „es wird mit Sicherheit nicht leicht.“ Worauf die Zuversicht begründet ist? Auf den Cube und den 370Z-Roadster, die gerade in die Schauräume rollen. Auf den Juke ab Oktober. Und auf den neuen Micra ab Dezember. Zudem gibt es einen neuen Sechszylinder-Turbodiesel für Pathfinder und Navara-Pickup – und endlich auch, der einzige Benziner schluckt so viel, – einen mit vier Zylindern aus dem Renault-Regal für den schicken Murano. Nicht zu vergessen den Evalia-Van Mitte des Jahres und schließlich, allerdings erst 2011, den Elektro-Leaf, „den wir schon“, sagt Bierdümpfl, „als vollwertigen Fünfsitzer serienreif haben, während andere noch an ihren E-Modellen arbeiten.“

Schnitt bei den Händlern

Was die Händler betrifft, haben die Japaner einen drastischen Schritt hinter sich, indem sie 2006/2007 das gesamte Netz gekündigt haben. Mittlerweile summieren sich die Standorte, einschließlich der rund 240 Nur-Service-Betriebe, laut Brühler Deutschland-Zentrale wieder auf fast 630. „Aber wir haben noch etwa 30 Prozent weiße Flecken“, verweist Bierdümpfl darauf, hierzulande „profitabelster Hersteller unter den Importeuren“ zu sein „mit 2,2 Prozent Umsatzrendite im Handel.“ 

Kecker Cube im Schuhkarton-Design

Im Mittelpunkt bei der Frühjahrs-Roadshow jetzt standen Cube und 370Z-Roadster. Der Cube, eine Art Kultauto in Japan, hat eine europäische Abstimmung bekommen. Er fährt in kecken Außenfarben wie Bitter Chocolate mit vergleichsweise großzügigem Raumangebot im Schuhkarton-Design vor. Am asymmetrischen Heck ist die Tür seitlich angeschlagen. Die beiden zur Verfügung stehenden Turbodiesel und Benziner leisten jeweils 110 PS. Für den Benziner gibt es ein stufenloses Getriebe. Im Lounge-artigen Inneren finden sich unkonventionelle Details wie eine kleine Fluffy-Matte oben auf dem Armaturenträger oder Shoji-Jalousinen. In der schon recht ordentlich bestückten Basisversion [foto id=“292320″ size=“small“ position=“right“]ab 18 000 Euro sind unter anderem Stabilitätsprogramm, sechs Airbags, Klimaanlage und Panorama-Glasdach Standard an Bord.

Offener 370Z mit Stoffkapuze

Der von Grund auf als Cabrio konziperte 370Z-Roadster mit einem um fast 100 Kilo niedrigeren Leergewicht verfügt über ein automatisch sich öffnendes und schließendes Stoffdach. Die Karosserie ist gegenüber dem Vorgänger verwindungssteifer. In der Länge und beim Radstand hat der offene 370Z abgespeckt, die Spur vorn und hinten ist aber breiter. Der ab 41 390 Euro teure Sechszylinder leistet jetzt 328 PS, 15 PS mehr als der 350Z. Dank variabler Ventilverstellung hängt der Motor besser am Gas, arbeitet effizienter und verbraucht dadurch weniger. Das manuelle Sechsgang-Getriebe ist mit einer automatischen Drehzahlanpassung, der Siebenstufen-Automat mit Schaltwippen am Lenkrad kombiniert.

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