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Test Mini Cooper Clubman – Style hat seinen Preis
Test Mini Cooper Clubman – Style hat seinen Preis Bilder

Copyright: auto.de

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Holger Zehden – Unbemerkt hat sich eine Fahrzeugklasse nach ihm benannt, der er selbst schon lange entwachsen ist: der Mini. Doch mit Winzlingen wie dem VW up oder Peugeot 107 misst sich ein Mini nicht. Er greift in allen Variationen nach höheren Zielen. Der Mini Clubman ist darunter der langlebigste, weshalb auto.de den Dauerläufer aus München zum Alltags-Test bat

Wenn Mini [foto id=“470286″ size=“small“ position=“right“]etwas macht, dann mit Stil. Darum heißt der »Kombi« des kleinen Lifestyle-Flitzers auch nicht einfach Kombi, Tourer oder Sportback, sondern Clubman. Einen wirklichen Kombi bekommt man mit dem Mini Clubman jedoch auch nicht. Selbst der Hersteller sieht die »Langversion« des Mini eher in der Tradition eines Shooting Brake, wo – zumindest nach der aktuellen Auslegung – Design mehr Gewicht hat als Nutzen. Der Clubman wurde um 24 Zentimeter auf die Länge eines VW Polo gestreckt. Da ein schnöder 5-Türer jedoch zu gewöhnlich wäre, statten die Münchner ihren Clubman mit einem extravaganten Türkonzept aus. Statt einer normalen Heckklappe, verfügt der Mini Clubman über doppelte Portaltüren, wie man sie sonst nur von Transportern kennt. Vorteil gegenüber konventionellen Türen? Keiner. Auch der Kofferraum ist mit 260 bis maximal 960 Litern sogar kleiner als der eines VW Polo. Dafür erweisen sich die recht tiefe, ebene Ladekante und der (optional) ebene Ladeboden als sehr praktisch.

Der »Drei-ein-halb Türer«

Als weiteres »Gimmick« verfügt der Mini über die namengebende »Clubdoor« auf der Beifahrerseite, die aus dem Mini Clubman strenggenommen einen 3 ½-Türer macht. [foto id=“470287″ size=“small“ position=“left“]Um den Einstieg in den Fond zu erleichtern, lässt sich wie bei konventionellen Dreitürern der Beifahrersitz nach vorne klappen. Zusätzlich kann die Clubdoor geöffnet werden, die den Ausschnitt zum Einsteigen deutlich vergrößert. Theoretisch wird so der Zustieg erheblich erleichtert, Ungeübte bleiben jedoch gerne an der unteren Türkante hängen, die recht steil Richtung C-Säule ansteigt. Auch hier gilt also: außergewöhnlich und stylisch, bringt aber nicht wirklich viel.

Innen: Typisch Mini

Das Cockpit des Clubman ist dann wieder das gewohnt ungewöhnliche Mini-Cockpit, mit mittig über der Mittelkonsole thronendem Tacho, der den Navibildschirm umschließt, sowie den Kippschaltern im Flugzeug-Look in der Mittelkonsole. An klassischer Stelle vor dem Lenkrad trägt der Mini nur Drehzahlmesser mit integriertem Bordcomputer. Die Bedienung geht nach kurzer Orientierung (z.B. befinden sich die Schalter für die Fensterheber in der Mittelkonsole) recht flüssig von der Hand, obwohl der verkümmerte BMW i-Drive-Controller zwischen Handbrems- und Gangwahlhebel nicht mal ansatzweise den Bedienkomfort des Vorbilds erreicht. Dennoch lässt sich nach kurzer Eingewöhnung auch das Infotainment-System recht gut bedienen.

Bei der Ausstattung bietet Mini alles, [foto id=“470288″ size=“small“ position=“right“]was man braucht. Etwa einen Tempomat, Navi, Bluetooth-Schnittstelle für Telefon und Audiostreaming. Wirkliche Innovationen sucht man jedoch vergebens. Die Möglichkeit, die Farbe der Ambient-Beleuchtung zu ändern, ist zwar originell, wurde mittlerweile jedoch auch von anderen Herstellern kopiert und wird etwa im Opel Adam deutlich günstiger angeboten.

Den Sitzkomfort in Front des Mini Clubman empfanden wir sehr gut, und auch das Platzangebot ist üppig. Sind Fahrer oder Beifahrer aber sehr groß gewachsen, geht die Beinfreiheit im Fond gegen Null. Überzeugen konnten dagegen Verarbeitung und Materialqualität. Seh- und Tastsinn bedient der Mini Clubman recht ordentlich.

Fahreigenschaften

Unter der Haube unseres Testwagens Mini Clubman verrichtete der gleiche 1.6-Liter Vierzylinder mit 122 PS seinen Dienst wie in allen Cooper-Modellen. Die Kraftübertragung übernahm ein manuelle Sechsgang-Schaltung. Diese wandert eigentlich recht ordentlich durch die Gassen. Allerdings hätten wir uns für den Rückwärtsgang eine »Sperre« gewünscht, die man nur durch anheben, herunter- oder Knopf-Drücken überwinden muss. Denn immerhin liegt der Rückwärtsgang direkt neben dem Ersten. Mini-Neulinge erwischen bei eiligem Anfahren gerne mal den falschen Gang. Ist er erst einmal in [foto id=“470289″ size=“small“ position=“left“]Bewegung, zeigt sich der Mini Cooper Clubman von seiner eher unaufgeregten Seite. Durch den im Vergleich zum Serien-Mini um acht Zentimeter verlängerten Radstand liegt der Clubman auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr ruhig auf der Straße. Passend dazu bietet der Mini Clubman eine erstklassige Geräuschdämmung. Die Lenkung fällt angenehm direkt aus, wodurch sich auch beim Mini Clubman das markentypische Go-Cart-Feeling einstellt. Maximal schafft der Cooper Clubman 201 km/h, wobei sich der Mini ab 160 km/h doch ziemlich quält. Generell hätten wir bei nur 1,2 Tonnen Leergewicht und 122 PS etwas mehr Feuer erwartet. Der Vierzylinder-Direkteinspritzer will mit hohen Drehzahlen bei Laune gehalten werden. Das treibt den Verbrauch in die Höhe. In unserem Test pegelte sich der Verbrauch bei 7,1 l/100 ein, dabei soll sich der Mini Cooper Clubman doch mit nur 5,5 Litern begnügen. Das ist ein Mehrverbrauch von stolzen 29 Prozent.

Fazit

Der Mini Clubman ist das mittlerweile älteste Modell der Mini-Palette, das keiner Überarbeitung und keinem Facelift unterzogen wurde. Seit 2007 rollt der Clubman nahezu unverändert vom Band, was man ihm aber aufgrund der ausgefallenen Optik nicht ansieht. Vor allem beim Öffnen der ungewöhnlichen Türen wird der Mini Clubman-Besitzer auch heute noch von Passanten bestaunt. Der Lifestyle-Faktor ist nach wie vor hoch beim Mini Clubman.[foto id=“470290″ size=“small“ position=“right“]

Motorleistung und Ausstattungsumfang können da jedoch nicht mithalten. Der 122 PS starke Cooper-Motor gelangt bei sportlicher Fahrweise schnell an seine Grenzen. Hier ist der 184 PS starke Mini Cooper S eine Überlegung Wert. Vor allem, da sich der Cooper nicht wirklich sparsam bewegen lässt. Auch die Anschaffungskosten eines Mini Cooper Clubman bewegen sich eher im Rahmen einer Kompaktklasse. Unser Testwagen schlug etwa mit 26.360 Euro zu Buche, was etwa einem gut ausgestatteten VW Golf VII entspricht, der deutlich mehr Funktionen, Platz und Fahrleistung bietet als der Mini. Die Münchner tun also gut daran, ihre Mini-Modellbaureihe 2014 endlich zu erneuern. Style hat zwar seinen Preis, doch den bieten mittlerweile auch andere Autos an, mit innovativerer Ausstattung und zu häufig günstigeren Preisen.

Technische Daten Mini Cooper Clubman

2-türiger Kleinwagen-Kombi
 
Länge/Breite/Höhe (m) 3,96/1,168/1,43
Radstand (m) 2,55
   
Motor 4-Zylinder Benziner
Hubraum (ccm) 1.598
Leistung (kW/PS)

90/122

max. Drehmoment (Nm bei U/min) 160 (4.250)
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 201
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 9,8
   
Verbrauch  
Test-Verbrauch (l/100 km) 7,1
Verbrauch laut Hersteller (l/100 km) 5,5
CO2-Ausstoß laut Hersteller (l/100 km) 129
Schadstoffklasse Euro 6
Energieeffizienzklasse C
   
Ausstattung
(Basismodell)
8 Airbags, Anti-Blockier-System (ABS), Cornering Brake Control (CBC), Dynamische Stabilitäts Control (DSC), Auto Start Stop Funktion(nicht beim Mini One, nur mit manueller Schaltung, Radio MINI CD, MP3-/WAV-fähiges CD Laufwerk
   
Gewicht/Zuladung  
Leergewicht (kg) 1.145
zul. Gesamtgewicht (kg) 1.645
Kofferraumvolumen (l) 260 – 930
   
Preise (Euro)
 
Basismodell ab 18.650
Testwagen 26.360

Bewertung Mini Cooper Clubman

Exterieur-Design 1,7
Interieur-Design

1,8

Multimedia 1,9
Navigation 1,9
Fahrbetrieb 1,7
Verbrauch 4,0
   
Kosten (Euro)
 
Kraftstoffkosten** 1.757,25
Steuern 70
Wertverlust 3.954
Gesamtkosten pro Jahr* 5.781,25
   
Testnote  
2,2
   
+ auch nach 6 Jahren Bauzeit noch immer ein Hingucker
schlapper, durstiger Motor
keine Innovativen Ausstattungsdetails

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,65 Euro/Liter Super-Benzin und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

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Gast auto.de

August 1, 2013 um 4:07 pm Uhr

Sie schreiben beim Motor: "4-Zylinder Turbo-Benziner". Das ist falsch. Nur die Mini Cooper S und Works haben einen Turbolader. Mini und Mini Cooper sind nicht aufgeladene Motoren!

Ulrich K.

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