Und er läuft doch weiter: Neuer VW Beetle startet bei uns ab Oktober viel sportlicher
Und er läuft doch weiter: Neuer VW Beetle startet bei uns ab Oktober viel sportlicher Bilder

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VW Beetle: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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VW Beetle: Blick ins übersichtlich gestaltete Cockpit, in dem die Vase jetzt fehlt. Bilder

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VW Beetle: In den Außenspiegel sind Blinkerleisten integriert. Bilder

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VW Beetle: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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VW Beetle: Blick unter die Haube, hier des Spitzenmodells, des 200-PS-Benziners. Bilder

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VW Beetle: Das Markenlogo sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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VW Beetle: Blick auf die Frontpartie der sportlicheren Neuauflage. Bilder

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Der neue VW Beetle lehnt sich doch jetzt stärker an den Käfer an. Foto: Koch Bilder

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VW Beetle: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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VW Beetle: Der neue Käfer und einer der Vorgänger. Bilder

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VW Beetle: Und so sieht der Zweitürer von der Seite aus. Bilder

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VW Beetle: Unter der großen Heckklappe passen 310 bis 905 Liter ins Gepäckabteil Bilder

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VW Beetle: Beim Spitzenmodell gehört der Heckspoiler zum Serienumfang. Bilder

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VW Beetle: Blick auf die Heckpartie der maskulineren Neuauflage. Bilder

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Berlin – Erst gab’s den Käfer. Der lief und lief und lief, von Ferdinand Porsche konstruiert, zunächst als Kraft-durch-Freude-Wagen, dann von 1945 bis 2003 mehr als 21,5 Millionen Mal vom Band, womit er neben Toyota Corolla und VW Golf zu den drei weltweit meistverkauften Autos gehört. 1998 trat der New Beetle die Nachfolge der VW-Ikone an, ein Cabrio kam 2003 hinzu. Doch der Absatz blieb – mit Ausnahme der USA – eher bescheiden. Auf dem Weg zur Weltmarkt-Führerschaft bis 2018 soll oder muss es der bei uns ab Oktober zu Einstiegspreisen ab knapp unter 17 000 bis etwas über 27 000 Euro an den Start gehende Beetle (künftig ohne New im Namen) für die Wolfsburger jetzt besser richten.

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„Kult allein macht noch kein gutes Auto“

Fahrvorstellung in Berlin. Martin Winterkorn spricht vom „Herz von Volkswagen„, womit er wohl eher noch den Käfer meint. Den Beetle jedenfalls [foto id=“368441″ size=“small“ position=“left“]nennt der Konzernchef einen „starken Sympathieträger für unsere Marke“ und einen „weiteren Meilenstein auf unserem Erfolgsweg“, denn mit allen Töchtern zusammen, von Audi bis Skoda, will Volkswagen in diesem Jahr erstmals mehr als acht Millionen Autos verkaufen. „Doch Kult allein“, sagt Ulrich Hackenberg („Gefühlt gibt’s den Käfer schon immer“), „macht noch kein gutes Auto.“ Für den Entwicklungsvorstand gehört mehr dazu. „Wer ein Auto fahren will, das Emotionen zeigt, das Dynamik bietet, das trotzdem viel Platz hat und auch den Alltag und die große Reise meistert“, sind zumindest die Wolfsburger sich sicher, „der wird künftig auch an den Beetle denken.“[foto id=“368442″ size=“small“ position=“right“]

Eben frecher und maskuliner

Der baut, sauber verarbeitet und in der Gesamtanmutung überaus wertig, in der Neuauflage flacher, ist erheblich breiter, verfügt über eine längere Motorhaube, die zurückgesetzte Frontscheibe steht wesentlich steiler. Für Klaus Bischoff eine „neue Dynamik“. Die Vase aber fehlt. „Wir wollten“, betont der Designer, „den neuen Beetle eben sportlicher, frecher und maskuliner machen.“ Das ist bis hin zum dezenten Spoiler am Spitzenmodell-Heck gelungen. Gegenüber dem eher unpraktischen, weil wenig geräumigen und nicht gerade billigen Vorgänger kommt der Nachfolger mit dem mehr als 300 bis gut 900 Liter großen Kofferraum deutlich flotter daher. In drei Ausstattungslinien wird er angeboten. Leider erst ab Stufe drei ist die Klimaanlage Standard an Bord. Die möglichen Sonderausstattungen reichen vom Tempomat über Parkpilot, Leder und Navigation bis zu 19-Zöllern mit 235er-Reifen hinauf.[foto id=“368443″ size=“small“ position=“left“]

Fünf Vierzylinder mit 105 bis 200 PS

Die vorerst drei Benziner und zwei Diesel bei uns mit 105 bis 200 PS und auch Bluemotion-Technologie sind alle aufgeladenen, der 160-PS-Benziner gleich doppelt mit Turbo und Kompressor. In der Spitze schaffen die Direkteinspritzer 180 bis Tempo 225. Den Mixverbrauch für die Vierzylinder gibt VW zumindest im Datenblatt mit Werten von gut vier bis unter acht Litern an. In den Frontantrieblern übertragen Sechsgang-Schalt- sowie Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die Kraft auf die Räder.

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Video: VW Beetle 2011

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Mit guten Handlingeigenschaften

Alles in allem: Wir waren im Spitzenmodell unterwegs, dem 200-PS-Benziner, der bis hin zur elektronischen Differenzialsperre für zügiger angegangene [foto id=“368444″ size=“small“ position=“left“]Kurven kaum Wünsche offen lässt. Vorn sitzt man gut, im Fond des Zweitürers geht es etwas beengter zu. Die Rundumsicht bleibt eingeschränkt. Die Bedienung fällt leicht. Die Lenkung arbeitet präzise. Die Bremsen packen ordentlich zu. Das Fahrwerk mit neuer Leichtbau-Hinterachse sorgt für gute Handlingeigenschaften. Reminiszenzen an das Ur-Modell wie das kleine Käfer(handschuh)fach ab Stufe zwei und die Trittbrett-Andeutung dürfen natürlich nicht fehlen. Und wer will, kann sich sogar den landesspezifischen Namen für Käfer oder Beetle am Heck montieren lassen: Vocho, Coccinelle, Fusca, Maggiolino …

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Datenblatt: VW Beetle
Motor: drei Vierzylinder Turbo/-Kompressorbenziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2, 1,4, 1,6, 2,0 Liter
Leistung: 77/105, 118/160, 147/200, 77/105, 103/140 kW/PS
Maximales Drehmoment: 175/1550, 240/2000, 280/1800, 240/2000, 320/1750 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 7,5 bis 10,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 180 bis 225 Stundenkilometer
Umwelt: laut VW Mixverbrauch 4,3 bis 7,7 Liter pro 100 Kilometer, 112 bis 179 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Kindersitz-Halterungen, CD/MP3-Radio, 16/17-Zoll-Räder, 215er-Reifen
   
Preis: 16 950 bis 27 100 Euro

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