Fernlicht

Das Fernlicht ist Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtung und ist bei Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr als Frontscheinwerfer neben dem Abblendelicht zwingend vorgeschrieben. Es wird durch HebelbetĂ€tigung als Dauerlicht zur besseren Fahrbahnausleuchtung eingeschaltet, oder es wird kurz als Lichtsignal, die so genannte Lichthupe, zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer getastet. Weißes Fernlicht ist bei Nebel oder Schnee nicht hilfreich – es fĂŒhrt dann zu einer Eigenblendung. FĂŒr diesen Fall gibt es Nebelscheinwerfer, die auch gelb leuchten dĂŒrfen. Bei eingeschaltetem Fernlicht muss eine blaue Kontrolllampe im Sichtfeld des Fahrers leuchten. Mit einer Ausnahmegenehmigung war es in den 70ern und 80ern auch möglich, eine gelbe LED als Kontrollleuchte in Volkswagen und Audis zu verwenden.

Fernlicht – Funktionen und Wirkungsweise

HauptsĂ€chlich kommt das Fernlicht dann zum Einsatz, wenn es sehr dunkel ist und eine nicht weit genug einsehbare Straße befahren wird. Da man eine Straße nur so schnell befahren kann, dass man bis zur Einsehbarkeit stoppen kann, ermöglicht der durch das Fernlicht erweiterte Bereich schnelleres Fahren. Die Fernlichtfunktion wird zum Beispiel durch zwei GlĂŒhwendeln in einer gemeinsamen GlĂŒhlampe realisiert, wobei eine fĂŒr das Abblendlicht und die andere fĂŒr das Fernlicht zustĂ€ndig ist. Es ist dann nur eine Lampe und ein Scheinwerfer, bei zweispurigen Fahrzeugen einer pro Seite, notwendig. Der Nachteil ist aber, dass wenn nur eine der beiden GlĂŒhwendel durchgebrannt ist, die gesamte Lampe gewechselt werden muss. Wegen der lĂ€ngeren Brenndauer ist meist die Wendel des Abblendelichtes eher defekt. Oft werden auch zwei getrennte Scheinwerfer verwendet, bei denen das Abblendlicht stĂ€ndig brennt und das Fernlicht nur dazugeschaltet wird. Der Vorteil hier ist, dass zur Straßenausleuchtung mehr Licht zur VerfĂŒgung steht.

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