Gewährleistung

Unter dem Begriff der Gew√§hrleistung wird heute in den meisten F√§llen die gesetzliche Sachm√§ngelhaftung beim Autokauf verstanden. Seit 2002 ist sie f√ľr zwei Jahre Pflicht, so dass der Verk√§ufer f√ľr jegliche M√§ngel gerade stehen muss, die das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Autokaufs besessen hat. Diese Sachm√§ngelhaftung beziehungsweise Gew√§hrleistung kann aber auch legal auf ein Jahr herabgesetzt werden. Die Gew√§hrleistungsfrist betr√§gt au√üerdem bei Neuwagen zwei und bei Gebrauchtwagen ein Jahr. Kauft ein Unternehmen beispielsweise ein Fahrzeug vom H√§ndler, kann die Gew√§hrleistung sogar ganz entfallen. Sie darf seit 2002 also beim Gebrauchtwagenkauf nicht mehr ausgeschlossen werden.

Verschiedene Fälle der Gewährleistung

Die Gew√§hrleistung springt generell f√ľr Gebrauchtwagen ein, wenn innerhalb der ersten sechs Monate Sch√§den am Auto entstehen, die bereits zum Vertragsabschluss vorhanden gewesen sind. Autok√§ufer k√∂nnen diesen Gew√§hrleistungsanspruch jedoch nur geltend machen, wenn sie das gebrauchte Fahrzeug √ľber einen H√§ndler und nicht privat erwerben. Entstehen am Gebrauchtwagen innerhalb eines Jahres demnach M√§ngel, so m√ľssen diese innerhalb einer festgelegten Zeit vom H√§ndler behoben werden, da dies unter die Gew√§hrleistung f√§llt. Ist dies nicht der Fall, kann vom Autokauf zur√ľckgetreten, der volle Kaufpreis erstattet und sogar Schadenersatz erhoben werden. Anspr√ľche der Gew√§hrleistung wie √úbernahme von Reparaturkosten oder Minderung werden allerdings verwehrt, wenn der K√§ufer auf eigene Faust den Wagen reparieren l√§sst ohne ihn vorher dem Verk√§ufer vorzustellen. Dieser hat n√§mlich das Recht der Nacherf√ľllung, anfallende Sch√§den zweimal nachzubessern. Dem H√§ndler ist im Gegensatz zur Privatperson nicht erlaubt, die generelle Gew√§hrleistung vertraglich auszuschlie√üen. In der Regel haftet der H√§ndler demnach f√ľr die Gew√§hrleistungsfrist von ein bis zwei Jahren.

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