Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer sind breitstrahlende, tief angebrachte Scheinwerfer an Kraftfahrzeugen. Sie dĂŒrfen in Deutschland als einzige Scheinwerfer nicht nur weißes, sondern auch hellgelbes Licht ausstrahlen. Nebel besteht aus kleinen Wassertröpfchen, die das Licht bevorzugt in Richtung der Lichtquelle zurĂŒckstrahlen. Je grĂ¶ĂŸer der Winkel zwischen der Strahlrichtung der Nebelscheinwerfer und der Blickrichtung des Fahrers ist, desto weniger Licht wird unmittelbar vom Nebel zurĂŒckgeworfen und desto besser ist die Sicht des Fahrers. Nebelscheinwerfer dĂŒrfen in Deutschland bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schneefall benutzt werden. Sie dĂŒrfen nur zusammen mit dem Stand- respektive Abblendelicht leuchten. Eine Benutzung dieser Scheinwerfer, ohne dass eine erhebliche Sichtbehinderung durch Witterung vorliegt, ist gesetzlich verboten.

Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte fĂŒr extreme SichtverhĂ€ltnisse

Eine Nebelschlussleuchte ist eine hinten am Fahrzeug angebrachte, besonders helle, rote Zusatzleuchte. Sie dient dazu, das Fahrzeug bei schlechter Sicht besser erkennbar zu machen. Nebelschlussleuchten mĂŒssen entweder paarweise symmetrisch, oder einzeln, in der Fahrzeugmitte oder links davon, angebracht werden. In Deutschland mĂŒssen seit dem 1. Januar 1991 erstzugelassene Autos mit einer Höchstgeschwindigkeit von ĂŒber 60 Kilometer pro Stunde ihre AnhĂ€nger mit einer oder zwei Nebelschlussleuchten ausrĂŒsten. Die Nebelschlussleuchte und der Nebelscheinwerfer ist ein Instrument der aktiven Sicherheit. Da sie aufgrund ihrer Helligkeit den nachfolgenden Verkehr stark blenden kann, ist ihr Betrieb mit strikten Regelungen eingeschrĂ€nkt, welche jedoch je nach Land variieren. GemĂ€ĂŸ deutscher Straßenverkehrsordnung dĂŒrfen Nebelschlussleuchten nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 Meter betrĂ€gt. Eine Kontrollleuchte mit gelbem Licht im Armaturenbrett ist fĂŒr die Nebelschlussleuchte vorgeschrieben. Kommt es durch missbrĂ€uchliche Benutzung zu einer GefĂ€hrdung anderer Verkehrsteilnehmer oder gar zu einem Unfall, muss der Fahrer Strafe zahlen.

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