Sportwagen

Der Name legt es bereits nahe: beim Bau von Sportwagen stehen meist andere Dinge im Vordergrund als Familientauglichkeit und Fahrökonomie. Vielmehr soll die Leistung erhöht werden, um die Fahrfreude neu zu entdecken. Und dieses Konzept geht meist auf: so kann der Sportwagen des Jahres 2008, der Lamborghini Gallardo, beispielsweise mit Leistungsdaten von 382 Kilowatt, 520 Pferdestärken und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 315 Kilometer pro Stunde beeindrucken. Dass eine derartige Leistung ihren Preis hat, versteht sich beinahe von selbst: je nach Ausführung kann man bis zu 186.000 Euro für diesen Sportwagen bezahlen, und auch der Benzinverbrauch von bis zu 17 Liter auf 100 Kilometer macht dieses Automobil nicht zu einem empfehlenswerten Familienauto.

Grundlegende Eigenschaften von Sportwagen

Zwar gibt es kaum festgelegte Kriterien, die erfüllt werden müssen, um von einem Sportwagen zu sprechen, doch lassen sich einige grundlegende Eigenschaften festhalten. So ist neben dem eher gering ausfallenden Platzangebot und dem geringen Eigengewicht des Vehikels auch die aerodynamische Bauweise ein Charakteristikum von Sportwagen. Auch das Fehlen von richtigen Rücksitzen und die daher überflüssigen Hintertüren zeichnen einen Sportwagen aus. Dank dieser Eigenschaften und der enormen Stärke des Motors wird letzten Endes eine sehr hohe Endgeschwindigkeit und Beschleunigung erreicht. Die bekanntesten Hersteller von Sportwagen sind wahrscheinlich Ferrari und Porsche, doch auch asiatische Marken wie Nissan, Toyota oder Mazda haben sich in der Vergangenheit dieser Sparte angenommen und sind für den Otto-Normal-Fahrer aufgrund ihres verhältnismäßig günstigen Preises sehr interessant. So ist das neuste Modell aus dem Hause Nissan, der GT-R, leistungsmäßig zum Beispiel durchaus mit dem Porsche 911 vergleichbar. Allerdings kostet der GT-R mit rund 82.000 € nur knapp die Hälfte des 911.

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