Reifenventile

Reifenventile sind außer bei Autos häufig auch bei Mountainbikes zu finden. Ihre korrekte Bezeichnung lautet Schrader-Ventil. Beim Aufpumpen der Reifen wird ein Stift herunter gedrückt, so dass Luft einströmen und der Druck gemessen werden kann. Die Reifen füllt man am besten bei Tankstellen auf. Alternativ kann man eine Handpumpe mit passendem Adapter für die Reifenventile benutzen. Messing in Verbindung mit Gummi ist ein bewährter Ventilwerkstoff. Dies liegt daran, dass gute Korrosionsbeständigkeit, keine Tiefentemperaturversprödung und eine hohe Festigkeit vorliegen. Eine gute Bearbeitbarkeit und Beschichtbarkeit sind möglich. Herstellverfahren sind das Rückwärtsfließpressen, die rein spanende Bearbeitung aus der Vollstange und das Kalttauchverfahren. Das erstgenannte Verfahren wird auch Warmumformung genannt und wird meist für Lkw-Ventile genutzt.

Reifenventile müssen viel aushalten

Wer sich über regelmäßig zu niedrigen Druck in seinen Reifen wundert, hat vielleicht defekte Reifenventile. Schließlich müssen die kleinen Bauteile eine Menge aushalten. Druck, Staub, Salze, Ozon oder Wasser setzen ihnen zu. Nach dem Aufpumpen der Reifenventile sollte man immer daran denken, die Vertilkappen wieder aufzuschrauben. Reifenventile aus Metall kosten etwa das dreifache eines Gummiventils. Zu Leichtlaufmetallfelgen wählen Autofahrer oft aus optischen Gründen die Metallventile. DIN-Normen sorgen für die Einhaltung eines gewissen Qualitätsstandards. So müssen sie beispielsweise verschiedene Temperaturen aushalten können, ohne Schaden zu nehmen.

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