Ombudsmann der Versicherungswirtschaft

Manchmal kommt es zu Streitigkeiten zwischen der Versicherungsgesellschaft und einem GeschĂ€digten oder einem Versicherungsnehmer. In diesem Fall agiert der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft als Schiedsmann zwischen den Parteien. Der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft ist als solcher die kostengĂŒnstige Alternative fĂŒr alle Beteiligten zum Rechtsstreit, in dem dann Gerichte und AnwĂ€lte involviert sind. Er versucht, einen Mittelweg zu finden, der beide Parteien zufrieden stellt, den Streit zu schlichten und vermittelnd zu wirken. Allerdings ist Voraussetzung, dass im entsprechenden Streitfall noch keine juristischen Maßnahmen erfolgt sind.

Der Ombudsmann prĂŒft und regelt

Sofern im Streitfall noch keine gerichtlichen Schritte eingeleitet wurden, kann der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft die Sachlage prĂŒfen. Trifft er einen Schiedsspruch, so ist dieser bindend, sofern der Streitwert den Betrag von 5.000 Euro nicht ĂŒberschreitet. In diesem Fall hat der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft auch eine Beraterfunktion. Es ist seine Aufgabe, dem Versicherungsnehmer als auch dem Vertreter der Gesellschaft die gesetzlichen Grundlagen seiner Entscheidung zu erklĂ€ren. Liegt der Streitwert höher, so kann er trotzdem den Sachverhalt prĂŒfen und eine Empfehlung abgeben, wie die Angelegenheit geklĂ€rt werden könnte. Diese ist jedoch fĂŒr keine der involvierten Parteien bindend, das bedeutet, es steht jeder Partei frei, gerichtliche Schritte einzuleiten.

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