Sieben Sitze: So wird der Pkw zum Shuttle-Bus

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Wer viele Personen transportieren will, braucht nicht unbedingt einen Bus. Besonders für Familien eignen sich Fahrzeuge mit ausklappbarer dritter Sitzreihe; so lässt sich auch in Kombis, Vans oder SUV eine halbe Fußballmannschaft zum Training fahren.

Das Angebot an Modellen wächst in allen Klassen. Nachfolgend eine Auswahl.

Sieben Sitze beinahe Standard

Bei großen Vans sind sieben Sitze heutzutage keine Seltenheit mehr. Neuerdings finden sie sich jedoch auch immer häufiger in Kompakt-Vans, SUV und Kombis. Dabei können die beiden umklappbaren Zusatzsitze in der dritten Reihe je nach Modell mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden oder sie sind platzsparend per Knopfdruck im Laderaumboden versenkbar.

Vorteil: Das Gepäckvolumen leidet kaum. Nachteil: Für Großgewachsene sind die Sitzgelegenheiten vor allem wegen des geringen Abstandes von Laderaumboden zur Sitzfläche auf längeren Strecken nicht ideal; Kinder hingegen haben zumindest auf mittlerer Distanz keine Probleme. Wer also nur hin und wieder mit sechs Passagieren unterwegs ist, dem bieten die Zusatzsitze deutlich mehr Flexibilität – vor allem bei kleineren Autos.

Dacia Logan MCV

Ein Siebensitzer muss noch nicht einmal teuer sein; in der Regel[foto id=“29534″ size=“small“ position=“right“] liegt der Aufpreis für die dritte Reihe bei deutlich unter 1 000 Euro. Preiswertestes Modell ist der Dacia Logan MCV; für rund 11 100 Euro ist der Kombi der rumänischen Renault-Tochter mit zusätzlicher Sitzbank zu haben. Der Aufschlag gegenüber dem Fünfsitzer beträgt 450 Euro. Bei voller Bestuhlung stehen immerhin noch knapp 200 Liter für Gepäck zur Verfügung, beim Ausbau der dritten und umgeklappter zweiter Reihe sind es rekordverdächtige 2 350 Liter.

Peugeot 308 SW

Auch der kompakte Kombi Peugeot 308 SW lässt sich gegen 350 Euro mit einer dritten Sitzreihe ausstatten, ebenso sein weiterhin angebotener Vorgänger 307 SW, wo rund 510 Euro anfallen. Wer in der Kompaktklasse lieber mit dem SUV unterwegs ist, muss sich noch etwas gedulden, bis die ersten Siebensitzer kommen.

Nissan Qashqai+2

Nissan will im Herbst den Qashqai+2, eine verlängerte Version seines aktuellen Crossover-Modells, auf den Markt bringen. Der gewachsene Radstand verspricht ordentliche Platzverhältnisse für die Hinterbänkler. Deutlich mehr Auswahl an Siebensitzern gibt es in der Klasse der mittleren sowie großen SUV und Crossover.

Citroen, Peugeot, Mitsubishi, Hyundai

Serienmäßig mit dritter Reihe etwa ist der Citroen C-Crosser erhältlich. Für die technisch [foto id=“29535″ size=“small“ position=“left“]weitgehend identischen Schwestermodelle Peugeot 4007 und Mitsubishi Outlander sind Sitz sechs und sieben optional ab rund 600 Euro erhältlich. Das SUV Hyundai Santa Fe hat in der siebensitzigen Version sogar eine eigene Klimaanlage für die Hinterbänkler an Bord. Zudem ist in dem 1 530 Euro teuren Sitz- Paket ein automatischer Niveauausgleich für gleichbleibend stabiles Fahrverhalten enthalten, was den etwas erhöhten Preis rechtfertigt. Bei der Antriebsart wählt der Kunde beim Santa Fe zwischen Allrad- und Frontantrieb.

Teuer wird die Ausweitung des Platzangebots bei den Premium-Herstellern.

Audi, BMW, Opel, Volvo…

So sind unter anderem Audi Q7, BMW X5 und Volvo XC90 mit dritter Sitzreihe bestellbar. Rund 1 500 Euro verlangt BMW, 1 440 Euro will Volvo, Audi gibt sich mit rund 800 Euro zufrieden. In der Van-Klasse ist fast jedes Modell mit zusätzlichen Sitzen ausrüstbar, bei großen Vans gehören sie sogar häufig zur Serienausstattung. Sowohl kompakte Fahrzeuge wie VW Touran oder Toyota Corolla Verso als auch die großen Vans wie Ford S-Max oder Renault Espace sind mit dritter Sitzreihe erhältlich. Die Preisaufschläge liegen zwischen 600 Euro und 800 Euro.

Serienmäßig als Siebensitzer kommt der Opel Zafira daher. Besonders preisgünstig ist der VW Caddy Maxi Life zu haben; das siebensitzige Modell kostet ab rund 19 200 Euro; der Aufpreis für die Zusatzsitze liegt bei rund 600 Euro.

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