IAA 2009 – Von Stand zu Stand: Ferrari bis Mazda (Teil 3)
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Ferrari

Mit einer gesteigerten Motorleistung und heißem Blechkleid tritt der Ferrari 458 Italia die Nachfolge des F430 an. Das neue Achtzylinder-Coupé der Luxusmarke zeigt mit den stärker modellierten Kotflügeln noch mehr Muskeln als sein Vorgänger. Insgesamt wirkt der Sportler mit der kurzen Motorhaube und dem kuppelförmigen Passagierabteil geduckt und wie bereit zum Sprung. Die scharfen Karosseriekanten sind weichen Kurven gewichen, an der Front fallen zwei weit in die Motorhaube gezogene Scheinwerfer auf, die von einem Lufteinlass für die Vorderräder flankiert werden. Die hinteren Kotflügel enden am Heck in zwei kleinen Rückleuchten, die gemeinsam mit drei zentralen Auspuffendrohren, der Luftabrisskante und dem Diffusor für einen kraftvollen Abschluss sorgen.

Die Motorleistung des V8-Mittelmotors hat von 360 kW/490 PS auf 425 kW/570 PS zugelegt. Bei der Kraftübertragung ersetzt ein Doppelkupplungsgetriebe die herkömmliche sequentielle Formel 1-Schaltung. Der Hecktriebler beschleunigt so in weniger als 3,4 Sekunden von null auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit wird mit mehr als 325 km/h angegeben. Die Preise für das neue Einstiegsmodell der Marke sind noch nicht bekannt. Sie dürften aber über denen des Vorgängers liegen, der ab 169 900 Euro erhältlich ist.

Fiat-Gruppe

Der italienische Automobilhersteller Fiat tritt zum ersten Mal gemeinsam mit der neu zur Familie gehörenden Chrysler-Gruppe auf. Im Mittelpunkt steht natürlich die Kernmarke Fiat mit dem 500C und einem frisch renovierten und in „Punto Evo“ umbenannten Grande Punto. Während bei Alfa Romeo der Mito mit neuer Motorentechnik die Hauptrolle spielt, zeigt Dodge den überarbeiteten Caliber. Daneben steht die bereits bekannte Modellpalette von Lancia, Abarth, Chrysler und Jeep.

Als Frischluftvariante mit Rolldach will der Fiat Fiat 500C an den offenen „Cinquecento“ der 50er Jahre erinnern. Denn den „Nuova 500“ von damals gab es ausschließlich mit Rolldach. Die Neuauflage verfügt über ein elektrisches Stoffdach, das sich auf Knopfdruck in zwei Stufen öffnet. In der ersten Stufe fährt das Softtop bis zur Heckscheibe zurück. Ist das noch nicht genug frische Luft, kann in einer zweiten Stufe auch die Heckscheibe versenkt werden. Das Dach ist in den drei Farben Schwarz, Elfenbein und Rot erhältlich. Als Antrieb stehen ein 74 kW/100 PS und ein 51 kW/69 PS starker Benziner bereit sowie ein Dieselmotor mit 55 kW/75 PS. Für die Ottomotoren steht auch eine Start-Stopp-Automatik zur Verfügung. Die Preisliste für den Viersitzer beginnt bei 13 800 Euro.

Unter neuem Namen kommt der modellgepflegte Fiat Grande Punto ab Oktober daher. Der äußerlich stark überarbeitete Kleinwagen heißt „Punto Evo„. An der Front des Drei- und Fünftürers findet sich nun ein großer Haifischmaul-Kühlergrill, der in der Mitte von der Stoßstange geteilt wird. Darüber findet sich ein weiterer schmaler Lufteinlass, der eine Chromspange im Stil des Fiat 500 trägt. Ebenfalls geändert kommt der Heckstoßfänger daher. Durch die neue Front- und Heckpartie wächst die Gesamtlänge um drei Zentimeter auf 4,06 Meter, Einfluss auf das Platzangebot hat das jedoch nicht. Neu im Motorenprogramm ist ein 1,4-Liter-Benziner mit rund 100 PS, der mit einer neuartigen elektrohydraulischen Ventilsteuerung ausgerüstet ist und besonders sparsam sein soll.

Ein neues Frontdesign und einen neuen Dieselmotor hat das modellgepflegte Mini-SUV Fiat Sedici erhalten. Unter dem Kühlergrill des Fünftürers sorgt nun eine breite Kunststoff-Stoßstange für bullige Offroad-Optik, der Grill selbst ist deutlich kleiner geworden. Im Motorenprogramm ersetzt ein 2,0-Liter-Dieselmotor mit 99 kW/135 PS, der mit Front- und Allradantrieb kombiniert werden kann, den bisher angebotenen 1,9-Liter-Motor. Den Verbrauch des Euro 5-Triebwerks gibt der Hersteller mit mindestens 4,9 Litern Diesel auf 100 Kilometern an. Der weiterhin erhältliche 1,6-Liter-Ottomotor mit 79 kW/107 PS erreicht nun ebenfalls die Werte der Abgasnorm Euro 5. Die Preisliste startet bei 15 590 Euro.

Eine neue Motorentechnologie sorgt bei dem Kleinwagen Alfa Romeo Mito dafür, dass die Antriebe leistungsstärker und dennoch umweltfreundlicher werden. Bei dem sogenannten „Multi Air“ verzichten die Italiener auf die Nockenwelle zur Steuerung der Einlassventile. Stattdessen wird über die Nockenwelle der Auslass-Seite hydraulischer Druck aufgebaut und gespeichert. Damit ist es dank einer komplexen elektronischen Steuerung möglich, die Ventile der Einlass-Seite nahezu zu jedem Zeitpunkt zu öffnen und zu schließen. Dadurch soll eine Leistungssteigerung um bis zu zehn Prozent bei gleichzeitiger Verbrauchssenkung von ebenfalls zehn Prozent möglich sein.

Die Technik kommt zunächst im Alfa Mito mit 99 kW/135 PS starkem Benzinmotor zum Einsatz. Zwei weitere Ottomotoren mit 77 kW/105 PS und 125 kW/170 PS sollen folgen. Daneben zeigt die Fiat-Tochter in Frankfurt unter anderem ein Sondermodell des Mito sowie die offene Variante des Sportwagens 8C Competizione.

Dodge

Neue Motoren und ein überarbeiteter Innenraum rüsten den Dodge Caliber für das neue Modelljahr. Vor allem der neue Common-Rail-Selbstzünder soll das außerhalb der USA erfolgreichste Modell der Chrysler-Gruppe der deutschen Kundschaft schmackhaft machen. Der Motor leistet 120 kW/163 PS, soll nur 5,8 Liter je 100 Kilometer schlucken und die Werte der Abgasnorm Euro 5 erfüllen. Gekoppelt ist der Antrieb an ein manuelles Sechsganggetriebe. Auf Benzinerseite stehen zwei Antriebe zur Wahl: ein 115 kW/156 PS und ein 125 kW/170 PS starker Ottomotor. Optisch hat sich vor allem im Innenraum etwas getan: Neu sind das Armaturenbrett sowie diverse Chromapplikationen. Für mehr Komfort sorgen ein Kühlfach für Getränke und Speisen und ein sprachgesteuertes Navigationssystem. Der aufgefrischte Caliber soll spätestens Anfang 2010 zu den Händlern rollen. Auf den neuen Dieselmotor müssen die Kunden allerdings noch ein paar Monate länger warten. Preise stehen noch nicht fest.

Ford

Eine seriennahe Weiterentwicklung der Studie Iosis X zeigt, wie der künftige C-Max-Nachfolger von Ford aussieht. Das fertige Modell kommt 2010 auf den Markt. Die Front mit dem großen Lufteinlass und den geschlitzten Scheinwerfern trägt Züge des neuen Markengesichts, das sich beispielsweise auch schon beim Kleinwagen Fiesta findet und von Ford als „Kinetic Design“ bezeichnet wird. Dank kurzer Motorhaube und leicht nach hinten abfallendem Dach sieht die Studie sportlich aus. Dennoch ist der Mini-Van auf Familienfreundlichkeit ausgelegt und verfügt über einen großen Kofferraum. Ob die hinteren Türen in der Serienversion aufgeschoben oder aufgeschwungen werden, ist noch nicht klar. Zudem haben die Kölner ihre vergleichsweise neuen Modelle Ka und Fiesta mit nach Frankfurt gebracht.

Hyundai

Das ab März 2010 erhältliche Kompakt-SUV Hyundai ix35 ist im Gegensatz zum mittlerweile etwas betagt wirkenden Vorgängermodell Hyundai Tucson deutlich moderner gezeichnet. Die aufsteigende Schulterlinie und das leicht abfallende Dach sorgen für Schwung im Blechkleid. Weit in die Kotflügel gezogene, geschlitzte Scheinwerfer und ein großer Kühlergrill lassen das Gesicht angriffslustig erscheinen. Für den Antrieb stehen ein 2,0-Liter-Benzinmotor mit 118 kW/160 PS und ein 2,0-Liter-Dieselaggregat in den Ausbaustufen 100 kW/136 PS und 125 kW/170 PS zur Wahl. Bei der Kraftübertragung kann zwischen einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einer Sechsstufen-Automatik gewählt werden. Der ix35 wird sowohl als Fronttriebler als auch mit Allradantrieb zu haben sein. Preise sind noch nicht bekannt.

Daneben stehen auf dem Stand der Koreaner die bereits bekannten Modelle mit dem „i“ im Namen: i10, i20, i30 und ix55.

Jaguar

Das neue Flaggschiff von Jaguar zeigt sich in seiner Neuauflage aufregend anders und ist ein richtiger Befreiungsschlag. So duckt sich der neue XJ wie eine Raubkatze auf dem Sprung, geschwungene Scheinwerfer blinzeln angriffslustig, das Dach spannt sich coupéhaft hinter der langen Motorhaube zum Heck. Auf dieses ist Jaguars Chefdesigner Ian Callum besonders stolz. Auf den ersten Blick ein wenig schmucklos, wirkt es auf den zweiten wohltuend grafisch. Flankiert wird es von zwei vertikal angeordneten Heckleuchten. Nachts leuchten sie mit drei LED-Strichen – Jaguar beabsichtigt Assoziationen zu einer Raubtierpranke. Der neue XJ ist wie sein Vorgänger komplett aus Aluminium gefertigt – das Einstiegsmodell mit Sechszylinder-Dieselmotor wiegt gerade mal 1 796 Kilogramm. Eine S-Klasse ist satte 150 Kilogramm schwerer. Um diese Leichtigkeit auch optisch zu unterstreichen, bestehen die vorderen drei Viertel des Daches aus getöntem Glas – serienmäßig. „Das macht das Auto optisch flacher“, sagt Callum. Dabei ist der große Jaguar gerade mal 1,5 Zentimeter niedriger als sein Vorgänger.

Die Motorenpalette bietet keine Überraschungen, alle Triebwerke sind bereits aus dem oberen Mittelklässler XF bekannt: Der Diesel mit 202 kW/275 PS verspricht satten Durchzug bei niedrigem Verbrauch. Immerhin sind die für den XJ versprochenen sieben Liter Rekord in der Luxusklasse. Darüber hinaus gibt es einen Achtzylinderbenziner als Saugmotor mit 283 kW/385 PS sowie in einer per Kompressor aufgeladenen Version mit 375 kW/510 PS. Der Verbrauch soll bei 11,4 Litern beziehungsweise 12,1 Liter je 100 Kilometer liegen.

Kia

Speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde der koreanische Mini-Van Kia Venga, der Anfang des kommenden Jahres zu den deutschen Händlern rollt. Äußerlich orientiert sich der 4,07 Meter lange Fünftürer an der Anfang des Jahres in Genf gezeigten Studie Kia No. 3. Eine kurze Motorhaube, die aufsteigende Schulterlinie und das sanft abfallende Dach setzen den rundlich gestalteten Neuling klar vom kastenförmigen Kia Soul ab, mit dem er sich Teile der Technik teilt. Ein langer Radstand und die Höhe von 1,60 Metern versprechen großzügiges Platzangebot im Innenraum.

Für den Antrieb stehen Otto- und Dieselmotoren mit Leistungswerten zwischen 55 kW/75 PS und 85 kW/115 PS zur Wahl, die mit einer Sprit sparenden Start-Stopp-Automatik kombinierbar sind. Zu den Ausstattungsoptionen zählt unter anderem ein Panoramaglasdach mit elektrischem Schiebedach. Preise sind noch nicht bekannt.

Außerdem zeigt sich die neue Generation des SUV Kia Sorento in Frankfurt erstmals dem europäischen Publikum. Der koreanische Allrader ist in der zweiten Generation auf 4,69 Meter Länge gewachsen und bietet Platz für bis zu sieben Personen. Neu im Motorenangebot ist ein 2,2-Liter-Dieselmotor mit 145 kW/197 PS, der wahlweise mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einer neuen Automatik mit gleicher Gangzahl kombiniert werden kann. Preise sind noch nicht bekannt, das aktuelle Modell startet bei 30 940 Euro. Daneben präsentiert der koranische Hersteller auch den Forte LPI mit Autogas-Elektro-Hybridantrieb. Der 84 kW/114 PS starke Ottomotor wird dabei beim Anfahren und Beschleunigen von einem Elektroaggregat mit 15 kW/20 PS unterstützt. Seinen Strom bezieht dieses aus einer Lithium-Polymer-Batterie. Der bislang nur in Korea erhältliche Kompakte wird ab Herbst auch als Testflotte in Europa über die Straßen rollen.

Auch der modellgepflegte Kia Ceed zeigt sein neues Gesicht. Im Rahmen des Facelifts des Kompaktklässlers wird der etwas biedere Trapez-Kühlergrill im Gitterlook durch einen mit Chrom eingefassten Schnauzbart-Grill mit mittig angebrachtem Markenlogo ersetzt. Darunter findet sich ein weit geöffneter Lufteinlass, der von eckigen Nebelscheinwerfern eingerahmt wird. Zu den Händlern rollen die Modelle der neuen Ceed-Familie im Oktober. Die Studien der Hybridversionen des kompakten Kia Ceed und des SUV Kia Sorento feiern auf der IAA ebenfalls Premiere. Bei beiden Modelle unterstützt ein 15 kW/20 PS starker Elektromotor den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen. Der Ceed setzt dabei auf einen 1,6-Liter-Ottomotor mit 93 kW/126 PS, der größere Sorento mit Frontantrieb verfügt über einen Diesel mit 120 kW/163 PS. Die beiden Forschungsfahrzeuge sollen in den kommenden Jahren ausgiebige Testfahrten absolvieren, von denen sich die Entwickler Erkenntnisse für den künftigen Serieneinsatz erhoffen.

Lamborghini

Als derzeit einziger Lamborghini mit Heckantrieb kommt nun das Sondermodell Gallardo LP 550-2 „Valentino Balboni“ auf den Markt. Der Sportwagen trägt den Namen des langjährigen Chef-Testfahrers der italienischen Marke und ist mit 1 380 Kilogramm Gesamtgewicht das leichteste Modell im Programm. Den Antrieb des Zweisitzers übernimmt der aus den Allradversionen bekannte Zehnzylinder-Benziner, dessen Leistung um 10 PS auf 405 kW/550 PS reduziert wurde. Das reicht immer noch für eine Spurtzeit von null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 320 km/h. Der Kraftstoffverbrauch liegt laut Hersteller bei 13,3 Litern auf 100 Kilometern. Äußerlich erkennbar ist das auf 250 Exemplare limitierte Modell an einem weiß-goldenen Farbstreifen auf der Karosserie, schwarzen Ledersitzen und einer mit weißem Leder bezogenen Mittelkonsole. Außerdem wurden Fahrwerk, Heckdifferential und ESP-Abstimmung an die geänderte Antriebsart angepasst. Die Preisliste startet bei 192 780 Euro.

Land Rover

An drei seiner Modelle hat Land Rover Hand angelegt. Sowohl der Discovery als auch der Range Rover und der Range Rover Sport wurden an Karosserie und im Innenraum optisch aufgefrischt und haben neue Motoren erhalten. Die Antriebe wurden gemeinsam mit Jaguar entwickelt und sollen bei verbesserten Fahrleistungen weniger Kraftstoff schlucken. Der neue 3,0-Liter-V6-Dieselmotor für den neuen Discovery und den Range Rover Sport leistet 180 kW/245 PS. Ausschließlich den beiden Range Rover-Modellen vorbehalten ist der 5,0-Liter-Kompressormotor mit 375 kW/510 PS und einem maximalen Drehmoment von 625 Nm. Mit diesem Motor unter der Haube kostet der Range Rover mindestens 110 400 Euro. Der Range Rover Sport ist mit dem Top-Benziner ab 82 200 Euro zu haben, mit dem neuen V6-Dieselmotor schlägt der Geländewagen mit 61 600 Euro zu Buche. Der Discovery kostet mit dem neuen 3,0-Liter-Dieselmotor ab 52 700 Euro.

Lexus

Mit der Studie eines neuen Kompaktmodells und dem modellgepflegten LS präsentiert sich die edle Toyota-Tochter Lexus. Der Vollhybrid LF-Ch Concept gibt dabei einen Ausblick auf ein neues Einstiegsmodell der Marke, das Wettbewerbern wie Audi A3 und 1er BMW Kunden abwerben soll. Das Konzeptfahrzeug ist ein sportlicher Fünftürer mit pfeilförmigen Heckleuchten, Luftabrisskante und leicht ansteigender Gürtellinie. Die Oberklasselimousine LS hat ein neues Front-Design erhalten. Der Kühlergrill der ab März startenden Version verfügt über breitere Lamellen, die Scheinwerfer und der Innenraum wurden auch optisch aufgefrischt. Ebenfalls im März startet der GS 450h mit verbesserter Sicherheitsausstattung.

Die Mittelklasselimousine IS zeigt sich mit dem Sportpaket „F“ mit serienmäßigen Sperrdifferenzial. Außerdem können an dem Stand der Japaner das SUV RX 450h sowie das Cabrio IS 250C näher betrachtet werden.

Mazda

Als puristischer Leichtbau-Roadster ohne Front- und ohne Seitenscheiben zeigt sich der Mazda MX-5 Superlight. Der Zweisitzer verzichtet auf allen überflüssigen Ballast, zudem wurden für die Karosserie besonders leichte Materialien verwendet. Dadurch soll das Gewicht auf unter 1 000 Kilogramm gedrückt werden, was zu geringerem Verbrauch und guten Handling-Eigenschaften führt. Für den Antrieb der fahrbereiten Studie sorgt der bekannte Vierzylinderbenziner mit 93 kW/126 PS. Elemente der Leichtbau-Technik könnten in künftigen Fahrzeugen der Marke zum Einsatz kommen. Mit umfangreichen Neuerungen ist der Sportwagen Mazda RX-8 ab sofort bestellbar. Nach dem Modellpflegeprogramm ist der Hecktriebler mit Kreiskolbenmotor nur noch mit dem 170 kW/231 PS starken Antrieb zu haben, der Einstiegsmotor mit 141 kW/192 PS entfällt. Gekoppelt ist der Front-Mittelmotor an ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe.

Den Sprint von null auf Tempo 100 erledigt der RX-8 mit seinen 231 PS in 6,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 234 km/h. Auf 100 Kilometer verbraucht der Mazda im Durchschnitt 11,5 Liter Super. Auch optisch hat Mazda Hand angelegt: Stoßfänger und die Xenon-Scheinwerfer wurden neu gestaltet, ebenso wie die Blinker-Einfassungen an der Seite und die vorderen Kotflügel. An der Rückseite ist die neue Version an den zwei größeren Auspuffrohren, den neuen LED-Heckleuchten und einem anders geformten Spoiler von der alten Variante zu unterscheiden. Die Preisliste startet bei 38 180 Euro.

Ein Dieselmotor mit SCR-Abgasreinigung (selektive katalytische Reduktion) sorgt ab Oktober beim SUV Mazda CX-7 für geringe Stickoxid-Emissionen. So erfüllt der Allrader mit 2,2-Liter-Dieselmotor und 127 kW/173 PS die künftige Schadstoffnorm Euro 5. Das SUV mit Selbstzünder ist nach Unternehmensangaben das erste Dieselfahrzeug eines japanischen Herstellers, bei dem die SCR-Technik zum Einsatz kommt. Bei dem Abgasnachbehandlungssystem werden Stickoxide mittels der wässrigen Harnstofflösung „Adblue“ in ungiftigen Stickstoff verwandelt.

+++IAA 2009 – Von Stand zu Stand: Maserati bis Porsche (Teil 4/5)+++

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