AMI Leipzig: Autos zum Anfassen

AMI Leipzig: Autos zum Anfassen Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

auto.de Bilder

Copyright: auto.de

Im Zeichen automobiler Bestseller steht die diesjährige Auto Mobil International in Leipzig (14. bis 22. April 2007). Nach der Flut neuer Fahrzeugkonzepte in den vergangenen Jahren konzentrieren sich die Hersteller nun auf die Renovierung ihrer Volumenmodelle.

Ford und Mercedes

In der absatzstarken Kompaktklasse blasen die Asiaten mit neuen Modellen zum Angriff. Mercedes-Benz hat seine C-Klasse komplett erneuert und Ford nimmt mit dem neuen Mondeo Anlauf in der Mittelklasse. Die Veranstalter erwarten insgesamt 290 000 Besucher.

Tesfahrten mit 120 Fahrzeugen von 20 Marken

Leipzig ist ein gutes Pflaster für die Präsentation von Fahrzeugen mit großem potenziellen Kundenkreis, bietet die erste große deutsche Automobil-Messe des Jahres doch ungewöhnlich viel Raum zum Testen des Wunschautos. So stehen 120 Fahrzeuge von 20 Marken für Probefahrten durch das Stadtgebiet und über Autobahnen zur Verfügung. Aber auch Offroad-Fans kommen auf dem Geländeparcours neben den Messehallen auf ihre Kosten. Fahrzeuge von 15 internationale Marken stehen für die Härteprüfung zur Verfügung.

Toyota Auris vs. VW Golf

Eher für normale europäische Straßen hingegen sind die Neuheiten der Kompaktklasse gemacht. Bislang ist der deutsche Markt fest in der Hand von VW, Opel und Ford. Mit speziell für Europa entwickelten Modellen wollen Japaner und Koreaner das nun aber ändern. Hierzulande ersetzt ab sofort der Toyota Auris das Erfolgsmodell Corolla: Der Neue ist ausschließlich in Europa erhältlich, wird auch dort gebaut. Mit seiner Länge von 4,22 Meter greift der Japaner ganz klar den VW Golf an. Selbst das Kofferraumvolumen liegt mit 354 Litern auf dem Niveau des Wettbewerbers. Optisch ist der Fronttriebler rundlicher und etwas höher gebaut als sein Vorgänger, dabei aber klassisch und dezent gezeichnet. Anstelle einer plakativen Optik setzt der Fronttriebler auf praktische Talente und Alltagstauglichkeit.

Deutschland-Premiere: Kia Ceed-Kombi

Ebenfalls aus europäischen Werken für den Europa-Markt kommen die technisch sich ähnelnden Kompakten der Schwestermarken Kia und Hyundai.
Deutschland-Premiere feiert in Leipzig die Kombi-Version Kia Ceed. Der so genannte „Sporty Wagon“ ist gegenüber der Steilheckversion um etwa 24 Zentimeter auf rund 4,50 Meter gewachsen. Das Dach wurde um einen Zentimeter angehoben. Damit steigt das Fassungsvermögen des Gepäckabteils bei voller Bestuhlung auf 534 Liter. Das sind fast 200 Liter mehr als beim Fünftürer.
Fahrwerk und Motoren wurden, wie in der Baureihe üblich, eher sportlich abgestimmt.

Hyundai i30

Der auf gleicher technischer Basis gebaute Hyundai i30 setzt dagegen auf Komfort. Das Design der nun vorgestellten Steilhecklimousine ist elegant zurückhaltend, wirkt aber durchaus selbstbewusst. Der Radstand von 2,65 Metern sorgt für einen großzügigen Innenraum und Platz auch auf den Rücksitzen. Der Kofferraum erreicht mit 340 Litern Klassenstandard.
Preislich werden die beiden Koreaner unter den meisten ihrer Wettbewerber liegen.

Fiat Bravo

Aber auch die europäischen Hersteller warten mit Neuigkeiten in der Kompaktklasse auf. Fiat präsentiert den Bravo als Nachfolger des glücklosen Stilo. Der Fünftürer rangiert längenmäßig mit 4,34 Metern am oberen Ende seiner Klasse, bietet viel Platz für fünf Insassen und 400 Liter Gepäck.
Seine Größe versteckt der Italiener aber hinter den eleganten Schwüngen seines Blechkleides, so sorgt seine coupéhafte Seitenlinie optisch für sportive Dynamik.

VW Golf Variant

Vor allem auf Stauraum setzt der VW Golf Variant: Bis zu 1 550 Liter Gepäck finden in der im Vergleich zur Steilheckvariante um 36 Zentimeter gewachsenen Kombiversion des Wolfsburgers Platz. Die Markteinführung des Kombis erfolgt im Juni. Die Basisversion wird von einem 1,4-Liter-Benziner mit 59 kW/80 PS angetrieben; darüber hinaus stehen ein weiterer Ottomotor und zwei Dieseltriebwerke zur Verfügung. Auch der Einsatz der doppelt aufgeladenen TSI-Benziner ist geplant. In der Frontansicht unterscheidet sich der Neue nicht von der Steilhecklimousine, hinten sind die Rückleuchten erstmals komplett in die Kotflügel integriert, um eine breitere Ladekante zu erhalten. Auch der leichte Knick in der Heckklappe ist neu bei VW.

Ford und BMW

Ford setzt auf umweltfreundliche Antriebe für die Kompaktklasse und zeigt erstmals die Erdgasvariante seines kompakten Focus. Der bekannte 2,0-Liter-Ottomotor wurde speziell für den Betrieb mit dem preisgünstigen und umweltfreundlichen Treibstoff umgerüstet und bringt es auf 107 kW/145 PS Leistung. Fünf Erdgastanks ermöglichen eine Reichweite von 300 Kilometern, der zusätzliche Benzintank reicht für weitere 700 Kilometer Strecke. Optisch unterscheidet sich der Neue nicht von seinen Benzin- und Dieselbrüdern. BMW hat für seine kompakte 1er-Reihe neue Motoren entwickelt, die deutlich sparsamer sind und trotzdem mehr Leistung bringen.

Audi Coupé A5

Aber auch jenseits von Brot- und Butter-Autos hat Leipzig einiges zu bieten. Auf Emotionalität und Fahrspaß setzt Audi mit dem neuen Coupé A5, das sich zwischen den Baureihen A4 und A6 ansiedelt. Schon optisch ist unverkennbar, dass Audi die Konkurrenz aus München im Auge hat. Insbesondere in der Heckansicht sind die Parallelen zum 3er Coupé nicht zu übersehen.
Hinzu kommen klassische Coupé-Proportionen, ein geschwungenes Seitenprofil und die typische Audi-Front mit dem großen Grill. Der A5 ist „das schönste Auto, das ich jemals entworfen habe“, glaubt der bisherige Audi-Designchef und neue Chefdesigner des VW-Konzerns, Walter de Silva.

Leopard und Kaipan

Erstmals vertreten ist der polnisch-schwedische Hersteller Leopard. Der Kleinserienhersteller zeigt seinen handgefertigten Roadster im Retro-Stil, der mit seinem 298 kW/405 PS starken V8-Motor eine Sprintzeit von null auf 100 km/h von vier Sekunden erreicht. Optisches Vorbild sind die spartanischen englischen Roadster im Stil der 50er-Jahre. Auf der Kundenliste soll angeblich auch Prinz Charles stehen.
Ebenfalls auf Oldie-Design setzt die tschechische Firma Kaipan. Sie produziert Sportwagen-Replikas in Anlehnung an den Lotus Seven. Das neueste Modell Kaipan 57 ist mit einem Skoda-1,8-Turbo-Benziner ausgestattet, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h und braucht von null auf 100 km/h 5,7 Sekunden. Der Preis liegt bei 25 000 Euro.

SsangYong Kyron Cyber – SUV-Editionsmodell

Optische und technische Highlights setzen eine ganze Reihe von Sondermodellen und Studien. Mit extra breiten 18-Zoll-Rädern, vier Zusatzscheinwerfern und einem markanten Unterfahrschutz hat das SUV-Editionsmodell SsangYong Kyron Cyber seinen bulligen Auftritt. Seitliche Schweller und eine überarbeitete Heckpartie geben dem wahlweise front- oder allradgetriebenen Koreaner zusätzlich Profil. Als Motorisierung dient der Zwei-Liter-Common-Rail-Diesel mit 104 kW/141 PS. Toyota präsentiert unter anderem die Kleinstwagenstudie Endo, einen drei Meter kurzen Viersitzer, der in Zukunft dem Smart Fortwo Konkurrenz machen könnte. Honda zeigt, wo die Zukunft des Hybridantriebs liegt: Das „Small Hybrid Sports Concept“ setzt die Elektro-Ottomotor-Kombination erstmals in einem Fahrzeug auf Kleinwagenbasis ein.

Flügeltürer und getuntes…

Auch das Rahmenprogramm der Messe ist reichhaltig. In einer Sonderschau sind über 30 Flügeltürer zu sehen – vom Mercedes SL 300 aus den 50er-Jahren bis zu getunten Versionen aktueller Fahrzeuge. Auf eigenem Stand präsentieren sich zudem Tuning-Fahrzeuge aus dem Osten Deutschlands und Europas, unter anderem sind dort ein Lowrider-Wartburg und ein Trabi 601 mit 300 PS-Motor zu sehen.

Ausbildungswege in der Kfz-Branche…

Der Automobil-Importeursverband VDIK, Mitveranstalter der Messe, zeigt die Berufsvielfalt in der Kfz-Branche und bietet Jugendlichen Informationen zu den jeweiligen Ausbildungswegen. Der Weltrekordfahrer Rainer Zietlow feiert nach erfolgreichem Abschluss seiner Erdumrundung im Erdgasauto auf dem Stand des TÜV Rheinland seine Heimkehr und berichtet von der 45 000 Kilometer langen Reise.

Ticketpreise

Die Auto Mobil International (AMI) ist vom 14. April und 22. April täglich zwischen neun Uhr und 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet zehn Euro, ermäßigt sieben Euro. Eine Dauerkarte ist für 20,50 Euro erhältlich.

mid/hh

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen Virtus 003

Neue Kompakt-Limousine namens Volkswagen Virtus

Ranger_Raptor_002

Neuer Ford Ranger Raptor rollt heran

Porsche Taycan wird neues Safety-Car der Formel E

Porsche Taycan wird neues Safety-Car der Formel E

zoom_photo