Service: Die Auto-Neuheiten 2008
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Das Auto-Jahr 2008 wird mit einer Vielzahl neuer Fahrzeuge aufwarten. Neben einigen absolut neuen Modellen modifizieren viele Hersteller auch bereits bekannte Typen oder erweitern einzelne Baureihen. Die Spannbreite reicht vom überarbeiteten Ford Focus über den Opel Vectra-Nachfolger bis hin zum neuen Volkswagen Golf VI und dem chinesischen Brilliance BS2. Mit Infiniti kommt eine weitere neue Marke nach Deutschland. Wir geben einen kleinen Ausblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Alfa Romeo wird seine Modellpalette 2008 mit einem kleinen sportlichen Zweitürer nach unten abrunden. Er wird den Namen Furiosa erhalten.

Bei Audi stehen gleich drei wichtige Neuheiten an. Im Februar soll das A3 Cabriolet erscheinen. Nach der Markteinführung der neuen A4-Limousine folgt im Sommer die Kombivariante Avant. Mit dem Q5 werden die Ingolstädter zum Ende des dritten Quartals ein SUV der oberen Mittelklasse auf den Markt bringen, der an den Erfolg des Q7 anknüpfen soll. Den Q7 will Audi ab Mitte 2008 auch als Voll-Hybridfahrzeug anbieten. Die Basis bildet der 3,6 Liter große V6-FSI-Motor mit 206 kW/280 PS. Er wird von einem 34 kW/46 PS leistenden Elektromotor unterstützt, der 285 Newtonmeter mobilisiert. Der Q 7 Hybrid soll mit 9,8 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommen. Das sind 23 Prozent weniger als beim Vergleichsmodell. Der CO2-Wert sinkt von 304 Gramm auf 231 Gramm je Kilometer.

BMW wird pünktlich zum Frühjahr das 1er-Cabriolet zu den Händlern bringen. Ein komplett neues Fahrzeugsegment wollen die Bayern Ende Mai mit dem X6 schaffen. BMW spricht bei dem coupéhaften viertürigen SUV von dem weltweit ersten Sports Activity Coupé (SAC). Ebenfalls 2008 wird die M3 Limousine angeboten. Der neu entwickelte 4,0-Liter-V8 leistet 309 kW/420 PS und beschleunigt den Wagen in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Der chinesische Hersteller Brilliance wagt Ende des Jahres nach fatalen Crashtestergebnissen für den BS6 mit dem kompakten BS2 einen erneuten Anlauf auf dem deutschen Markt. Das 4,18 Meter lange Auto leistet 79 kW/108 PS, ist 180 km/h schnell und wird von einem 1,6 Liter-Motor angetrieben.

Chevrolet bringt im Februar den Retro-Van HHR auf den Markt. Im März folgt die Neuauflage des Kalos, der künftig in Anlehnung an das bisherige Stufenheckmodell auch als Drei- und Fünftürer Aveo heißen wird und vier Zentimeter länger ist. Während die Seitenlinie mit der charakteristischen Sicke erhalten bleibt, fällt die Front des Kleinwagens mit zweigeteiltem Kühlergrill künftig deutlich betonter aus. Als Motoren stehen zwei Benziner zur Wahl: ein 1,2-Liter mit 62 kW / 84 PS und der bisherige 1,4 Liter mit jetzt 72 kW / 98 PS, den es auf Wunsch auch mit Automatik gibt.

Chrysler bringt im April den neuen Jeep Cherokee nach Europa.

Citroën wird in der ersten Jahreshälfte den komplett neuen C5 auf den Markt bringen. Nur wenige Wochen nach der Limousine soll der Kombi folgen. Das Modell wirkt deutlich gefälliger als der Vorgänger. Bereits Anfang des Jahres rollt der Kleinsttransporter Nemo zu den Händlern.

Fiat belebt die Marke Abarth neu und wird die besonders sportlich ausgelegten Modelle über eine eigenständige Vertriebsorganisation vermarkten. Den Auftakt macht der Grande Punto Abarth mit 1,4-Liter-Turbomotor und 114 kW/155 PS. Das maximale Drehmoment von 206 Nm kann durch eine Power Boost-Taste im Armaturenbrett kurzfristig auf 230 Nm angehoben werden. Im Laufe des Jahres wird eine Abarth-Version des 500 folgen. Im April rollt die Kombiversion des neuen Kleinlieferwagens Fiorino zu den Händlern.

Ford wird mit dem Kuga in die Kompakt-SUV-Klasse vorstoßen, der zunächst mit dem 2,0-Liter-TDCi und 100 kW/136 PS startet. Ende des Jahres präsentieren die Kölner dann den komplett neuen Fiesta, der sich an die Studie Verve anlehnt. Bereits am 23. Februar 2008 erscheint der überarbeitete Focus, dessen Design sich stärker am Kinetic-Design des Mondeo orientieren wird. Das Motorenspektrum reicht bei den Benzinern von 1,4 Liter Hubraum und 59 kW / 80 PS bis hin zum 2,5-Liter-Motor mit 166 kW / 225 PS, der dem Sportmodell Focus ST vorbehalten bleibt, das Ford im Frühjahr nachschieben will. Beim Thema CO2-Einsparung bekennt sich Ford zum Dieselmotor. Der 1,6-Liter-Selbstzünder mit 80 KW / 109 PS verbraucht nach EU-Norm 4,5 Liter auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Mit dem „Econetic“-Paket für rund 500 Euro Aufpreis kann der Kunde den Verbrauch noch einmal um durchschnittlich 0,2 Liter pro 100 Kilometer und den CO2-Wert auf 115 g/km senken.

Honda bringt zur Mitte des Jahres den neuen Accord Tourer zu den Kunden.

Hyundai wird dem kompakten i30 in der ersten Jahreshälfte eine Kombiversion zur Seite stellen.

Nissans Edelmarke Infiniti will ab Ende des Jahres auf dem deutschen Markt Fuß fassen.

Jaguar nimmt mit dem XF im März Abschied vom klassischen Design und präsentiert als S-Type-Nachfolger eine modern gezeichnete Limousine mit coupéhaften Zügen. Der XF wird in fünf verschiedenen Versionen angeboten. Die Preise beginnen bei 49 370 Euro für den Diesel V6 Luxury und reichen bis zu 80 820 Euro für das Topmodell Super V8 mit 4,2-Liter-Kompressor-Motor.

strong>Kia setzt seine Offensive in der Kompaktklasse fort und schiebt vom viel gelobten Cee`d nach dem Kombi bereits in wenigen Wochen als drittes Modell den Dreitürer Pro-Cee’d mit eigenständiger Karosserie nach.

Lada rundet seine Kleinwagenreihe Kalina im ersten Halbjahr mit der Kombiversion ab. Nach und nach soll der 1,6-Liter-Motor durch ein 1,4-Liter-Aggregat ersetzt werden. Außerdem sollen die Modelle endlich ABS bekommen. Ende des Jahres ist die Markteinführung des auf der IAA gezeigten Priora geplant.

Nach dem Luxus kommt bei Lexus die Leistung zum Zuge. Im März erscheint der IS F mit 311 kW/423 PS und 270 km/h Spitzengeschwindigkeit. Unter der Haube steckt ein V8 mit fünf Litern Hubraum. Der IS F beschleunigt in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und in rund 15 Sekunden von 0 auf 200 km/h.

Im Februar kommt der neue Mazda 6 als Limousine und Fließheck auf den Markt. Im zweiten Quartal folgt die Kombiversion. Die Limousine ist mit 4,74 Metern 6,5 Zentimeter länger als bisher, wuchs in der Breite um 1,5 Zentimeter und in der Höhe um fünf Millimeter. Der Radstand legte um fünf Zentimeter auf 2,73 Meter zu. Die gewachsenen Maße kommen nicht zuletzt den Fondpassagieren zugute. Der vom bisherigen 2,3-Liter abgeleitete 2,5-Liter-Benziner der MZR-Familie ist mit 125 kW/170 PS die neue Topmotorisierung. Der Motor leistet 125 kW/170 PS.

Mercedes-Benz wird mit dem GLK im vierten Quartal ebenfalls einen kompakten Geländewagen vorstellen. Außerdem kommt die neue Generation des SL auf den Markt. Der SLK erhält ein leichtes Facelift.

Mitsubishi wird die Fließheckvariante Sportback des neuen Lancer anbieten. Die traditionelle und leistungsstarke Evo-Version mit Allradantrieb wird im Juni auf den Markt kommen. Sie hat einen komplett neu entwickelten Vollaluminium-Turbo-Benzinmotor mit 2,0 Litern Hubraum und 217 kW / 295 PS unter der Haube.

Nissan kehrt im Januar mit dem Tiida in die Kompaktklasse zurück und schließt die Lücke die der Almera hinterlassen hat. Zur Wahl stehen ein 1,6-Liter-Benziner mit 81 kW/110 PS, ein 1,8-Liter mit 93 kW/126 PS und ein 1,5-Liter-Diesel, der 78 kW/105 PS leistet. Preislich soll der Tiida zwischen Note und Qashqai angesiedelt sein.

Opel endet seinen Markenslogan zum Jahreswechsel in „Entdecke Opel“ um. Sichtbares Zeichen für den Aufbruch in eine neue Ära soll der Nachfolger des Vectra werden, der den Modellnamen Insignia erhält. Die Markteinführung ist für den Herbst vorgesehen. Im Februar kommt zunächst der facegeliftete Zafira auf den Markt. Der komplett neue Agila folgt im Frühjahr. Die Preise beginnen bei 9990 Euro. Durchschnittlich verbraucht der Agila 1.0 mit 48 kW/65 PS fünf Liter Benzin pro 100 Kilometer. 4,5 Liter Diesel sind es beim 1.3 CDTi mit 55 kW/75 PS und serienmäßigem Partikelfilter. Das entspricht Kohlendioxid-Emissionen von 120 g/km.
Peugeot wird den 308 SW als Kombiversion seines neuen Kompaktmodells auf den Markt bringen. Das Modell unterscheidet sich kaum von dem auf der IAA gezeigten und noch als Concept bezeichneten Ausstellungsstück.

Peugeot bietet im ersten Quartal den Kleinlieferwagen Bipper. Im Mai erscheint der neue Partner.

Renault präsentiert im Januar den aufgefrischten Kangoo. Weitere Modelle sind der neue Modus, den es als Grand Modus auch in einer Langversion geben wird. Die Clio-Reihe wird um den Kombi Sport Tourer ergänzt. Im letzten Quartal erscheint das Laguna Coupé.

Seat wird in der zweiten Jahreshälfte die neue Ibiza-Generation auf den Markt bringen.

Bei Skoda erscheint die zweite Generation des Superb, der erstmals auf dem Genfer Automobilsalon zu sehen sein wird. Vom Fabia wird es außerdem analog zu den BlueMotion-Modellen von Volkswagen eine verbrauchsoptimierte Version namens Green Line geben.

Die nächste Golf-Generation steht im Herbst bei Volkswagen an. Zuvor wird im Sommer der Scirocco als neues Modell wieder auferstehen. Eine viertürige Coupéversion des Passat soll im Juni erscheinen. (ar/jri)

(ar/jri)

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