Genfer Automobilsalon: Von Stand zu Stand Teil 1
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Alfa Romeo bis Citroen

Alfa Romeo

Ein echter Blickfang ist unbestreitbar der
Alfa Romeo 8C Spider. 331 kW/450 PS Leistung, 4,7 Liter Hubraum und ein
Blechkleid im Retro-Stil machen die offene Variante des exklusiven Sportlers
zum Traumwagen. Und genau dies wird er für die meisten auch bleiben. Mit einem
durchaus stattlichen Preis im sechsstelligen Bereich sowie einer streng
limitierten Auflage von 500 Exemplaren bleibt der Roadster nur wenigen
Liebhabern vorbehalten. Für alle anderen hält Alfa noch seine für das neue
Modelljahr aufpolierten Versionen des Mittelklässlers 159, des Coupés Brera
sowie des Roadsters Alfa Spider parat.

Audi

Nachdem die neue Mittelklasselimousine Audi
A4 auf der IAA 2007 alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, zeigen die
Ingolstädter nun erstmals die Kombi-Version Avant. Die Front des Fünfsitzers
trägt den typisch großen Kühlergrill, der von breiten Lufteinlässen eingerahmt
wird. Aggressiv blickende Frontscheinwerfer sorgen für Überholprestige, am Heck
prangen zwei zur Innenseite hin spitz zulaufende Rücklichter. Die eigentliche
Revolution steckt allerdings unter dem gefälligen Blechkleid:
Vorderachsdifferenzial und Getriebe haben den Platz getauscht, so dass der
Motor ein gutes Stück nach hinten rücken konnte und nun oberhalb statt vor der
Achse sitzt. Dadurch schrumpft der vordere Überhang, der Radstand wächst und
die Gewichtsverteilung des Fahrzeugs verbessert sich.

Auf der gleichen Plattform wie der A4 steht
auch das Kompakt-SUV Q5, das ab Herbst in dem hart umworbenen Segment der
handlichen Offroader mitmischen will. Der kleine Bruder des Q7 soll in
Ingolstadt vom Band rollen und gegen Wettbewerber wie den BMW X3 und
Mercedes-Benz GLK antreten. Weiteres Messehighlight ist neben dem neuen A3
Cabrio mit schicker Stoffkapuze vor allem der Audi RS6. Mit 426 kW/580 PS aus
einem neuen 5,0-Liter-V10-Biturbo-Aggregat ist der RS6 Avant nicht nur der
derzeit stärkste Serien-Audi, sondern auch der kraftvollste Serien-Kombi aller
Zeiten.

BMW

Eine Gratwanderung zwischen SUV und Coupé
hat der viersitzige BMW X6 absolviert. Das neue Fahrzeugkonzept soll den
kraftvollen Auftritt eines Offroaders mit der Dynamik eines Sportwagens
verbinden. Optisch wird das einerseits durch die hohe Gürtellinie, kräftig
ausgestellte Radhäuser und die von den anderen X-Modellen übernommene bullige
Front ausgedrückt.

Andererseits trägt die
Karosserie mit ihrer abfallenden Dachlinie und den kleinen Seitenfenstern
deutliche Coupé-Züge. Für den Antrieb des Allraders stehen je zwei Diesel- und
Ottomotoren mit Leistungswerten zwischen 173 kW/235 PS und 300 kW/407 PS zur
Wahl.

Mit klassischem Stoffverdeck rollt das neue
BMW 1er-Cabrio vor. Mit seinem ersten Kompakt-Cabriolet zielt der Münchner
Hersteller auf eine Marktnische im Premium-Bereich, die der Wettbewerber Audi
mit dem offenen A3 ebenfalls zu erschließen sucht. Für Open-Air-Fahrfreude
sorgt auch das M3-Cabrio der nächsten Generation. Der viersitzige
Hochleistungs-Mittelklässler mit muskulös ausgestellten Radhäusern verfügt über
ein elektrohydraulisches Dach aus Stahlblech, das sich binnen 22 Sekunden
vollautomatisch öffnet und wieder schließt. Unter der Aluminium-Motorhaube mit
Hutze wirkt ein Vier-Liter-V8-Ottomotor mit 309 kW/420 PS. Das maximale
Drehmoment von 400 Nm liegt bei 3 900 U/min an.

Darüber hinaus bastelt BMW an der
Weitereinwicklung seines hauseigenen Spritspar-Pakets „Efficient
Dynamics“. Die neuen Errungenschaften werden in einem Konzeptfahrzeug auf
Basis des X5 vorgestellt, der von einem Diesel-Hybrid-Antrieb in Bewegung
gesetzt wird. Die Start-Stopp-Automatik, die bislang nur für
Vierzylindermotoren erhältlich ist, soll künftig auch für Sechszylinderantriebe
und Automatikgetriebe angeboten werden. Bis zur Serienreife dürfte es jedoch
noch zwei bis drei Jahre dauern.

Brillance

Der chinesische Autobauer Brilliance
präsentiert die modellgepflegte Version der Mittelklasselimousine BS6. Laut
Aussagen des Herstellers würde das ab April erhältliche Fahrzeug in einem
Crashtest von EuroNCAP drei Sterne erreichen. Das Vorgänger-Modell konnte nur
einen von fünf Punkten erzielen. Daneben zeigen die Chinesen den kompakten BS4
mit selbst entwickeltem 2,0-Liter-Ottomotor mit 88 kW/100 PS sowie das
sportliche Coupé BC3 mit 125 kW/170 PS starkem
1,8-Liter-Benzinmotor und Sechsgang-Getriebe.

BYD

Auch
der chinesische Automobilhersteller BYD (Build your Dreams) will sein Glück auf
dem europäischen Automobilmarkt versuchen. Neben dem Toyota-Aygo-Doppelgänger
F1 und der Limousine F6 setzen die Chinesen vor allem auf Elektroantriebe.
Dabei sollen ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug und ein Plug-in-Hybrid
die technische Kompetenz des Herstellers unter Beweis stellen.

Cadillac

Das Konzeptfahrzeug CTS Coupé Concept von
Cadillac gilt als Wegweiser für die künftige Entwicklung der Formensprache, bei
der weiterhin klassische Cadillac-Elemente wie vertikal angebrachte Front- und
Heckleuchten vertreten sind. Bei gleichem Radstand ist das Coupé 51 Millimeter
flacher als die Limousine und um genauso viele Millimeter kürzer. In
Coupé-Manier fehlt die B-Säule, die Frontscheibe steigt recht flach zum Dach
auf und betont so die sportliche Silhouette des 2+2-Sitzers. Die Studie wird
von einem 3,6-Liter-V6-Motor angetrieben, der auch die Limousine vorantreibt.
Das Aggregat verfügt über ein maximales Drehmoment von 374 Nm und leistet 229
kW/311 PS. Während das Konzeptfahrzeug über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und
Heckantrieb verfügt, ist die CTS-Limousine auch mit Sechsstufen-Automatik und
Allradantrieb erhältlich.

Die von der Detroit Motorshow bekannte Hybridversion
des Luxus-SUV Cadillac Escalade stellt sich erstmals dem europäischen Publikum
vor. Der 5,14 Meter lange und über 2,6 Tonnen schwere Allrader verfügt über
einen Sechs-Liter-Benzinantrieb und zwei Elektromotoren; diese ermöglichen rein
elektrisches Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten und unterstützen bei
schnellerer Fahrt den Verbrennungsmotor. Der Verbrauch des Achtsitzers soll
rund acht Liter auf 100 Kilometern betragen; die bereits seit 1999 erhältliche
Ottomotoren-Version verbraucht rund 16,2 Liter. Der Hybridantrieb stammt aus
einer Kooperation von BMW, Daimler und GM und kommt unter anderem auch in den
SUV-Modellen Chevrolet Tahoe und GMC Yukon zum Einsatz.

Chevrolet

Die dreitürige Version des modellgepflegten
Kleinwagens Chevrolet Aveo feiert ihre Weltpremiere. Wie der ab März
erhältliche Fünftürer trägt auch die dreitürige Steilhecklimousine einen
großen, durch einen breiten Steg horizontal geteilten Kühlergrill an der Front.
Für den Antrieb stehen zwei Benzinmotoren mit Leistungswerten von 62 kW/84 PS
und 74 kW/101 PS zur Wahl. Der Marktstart in Deutschland ist für den Sommer
vorgesehen, Preise für den in Polen gebauten Kleinwagen stehen noch nicht fest,
dürften aber bei rund 10 000 Euro beginnen.

Chrysler/Dodge/Jeep

Futuristisch in Antrieb und Design sind die
drei Elektro-Konzeptfahrzeuge, die die Konzernbrüder Chrysler, Dodge und Jeep
vorstellen. Der Chrysler Eco Voyager ist ein geräumiger Viersitzer mit
Elektro-Brennstoffzellen-Motor und Lithium-Ionen-Batterien. Das 200 kW/272 PS
starke Elektro-Triebwerk beschleunigt das Fahrzeug in weniger als neun Sekunden
von null auf 100 km/h. Mit einer Reichweite von 64 Kilometern im rein
elektrischen Betrieb eignet sich der Eco Voyager vor allem für Berufspendler,
die nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Offroad-Fans mit Öko-Ambitionen
dürften von der zweisitzigen Oben-ohne-Studie Jeep Renegade mit
Diesel-Elektro-Hybridmotor begeistert sein. Der Elektroantrieb mit
Lithium-Ionen-Batterien hat eine Reichweite von 64 Kilometern; insgesamt können
644 Kilometer gefahren werden. Dritter im Bunde der umweltfreundlichen
Konzeptfahrzeuge ist der Dodge Zeo. Der sportliche Hecktriebler mit kraftvollen
23-Zoll-Rädern und protzig ausgestellten Radhäusern wird rein elektrisch
angetrieben. Die Motorleistung beträgt 200 kW/272 PS. Das
Lithium-Ionen-Batteriemodul ermöglicht eine Reichweite von 402 Kilometern.

Citroen

Extravagante Formen für die Mittelklasse
bietet die zweite Generation des Citroen C5, die nun erstmals als geräumige
Kombi-Version zu sehen ist. Sowohl der „Tourer“ genannte Kombi als
auch die Limousine werden mit jeweils drei Benzin- und vier Dieselmotoren
angeboten, wobei sich das Leistungsspektrum zwischen 80 kW/109 PS und 155
kW/211 PS bewegt. Die Preisliste für die C5 Limousine beginnt bei rund 22 000
Euro, der Kombi startet unter der Bezeichnung C5 Tourer bei rund 23 100 Euro.
Mit den vergleichsweise günstigen Preisen soll der C5 erstmals auch den
deutschen Flottenmarkt ins Visier nehmen.

Der Urvater des Lieferwagens, der Citroen
Berlingo, hat gemeinsam mit seinem Bruder Peugeot Partner eine Neuauflage
erlebt. Die neuen Typen bieten mehr Komfort, etwas größere Grundmaße und damit
auch deutlich mehr Platz im Innenraum. In der Länge sind sie um 24 Zentimeter
gewachsen, in der Breite um knapp zehn Zentimeter. Die maximale Laderaumlänge
wuchs freilich nur um zehn Zentimeter auf 1,80 Meter. Die Differenz kam dem
größeren Fußraum und der verbesserten Crash-Sicherheit im Vorderbau zugute.

 

mid/sas

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