Update: Autojahr 2013 – Vom Elektro-Mini bis zum Supersportler
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VW legt ein Sondermodell des Beetle auf Bilder

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Offizielle Bilder vom Porsche Macan gibt es noch nicht Bilder

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Jaguar lässt den F-Type von der Leine Bilder

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Der neue Ford Mondeo setzt auf Aggressivität Bilder

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Der BMW i3, hier als Studie, soll 2013 starten Bilder

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VW ergänzt die Golf-Familie mit dem GTI Bilder

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Cascada heißt das Cabrio auf Basis des Opel Astra Bilder

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Die S-Klasse geht Ende des Jahres an den Start, das Coupe folgt später Bilder

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Peugeot legt die Top-Version des 208 auf Bilder

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Auch der Porsche 918 Spyder will in der obersten Tempoliga mitfahren Bilder

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Stark, teuer, elektrisch: Der Mercedes SLS ED setzt neue Maßstäbe für E-Autos Bilder

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Mercedes S-Klasse, BMW i3, Skoda Octavia oder Ford Kuga: Das Neuheitenprogramm für 2013 ist bunt gemischt. Während das aktuelle Jahr noch klar von der Kompaktklasse dominiert wurde, reicht das Angebot im kommenden Jahr vom Elektro-Mini bis zum Supersportler.

2013 soll er endlich kommen: der Durchbruch für das E-Auto. Erstmals steigen dann auch die deutschen Hersteller mit voller Kraft in den Ring. Im Herbst soll die Elektroversion des Kleinstwagens Up die alternative Antriebstechnik in die Mitte der deutschen Gesellschaft führen, der elektrische Golf folgt wohl einige Monate später. Die Premiummarken setzen ebenfalls auf Strom, bieten aber Exklusiveres: BMW mit dem Karbon-Kleinwagen i3 für rund 35.000 Euro und Mercedes mit der E-Ausführung des Supersportwagens SLS AMG. Kostenpunkt: 416.500 Euro.

Deutlich preiswerter und attraktiver dürften da andere Antriebsalternativen bleiben. Etwa der Hybridantrieb. Sein erstes deutsches Hybridmodell bringt Mitsubishi Mitte 2013 in Form des Outlander PHEV mit Plug-in-Technik, zwei Elektromotoren und einem Vierzylinderbenziner auf den Markt. Dank des zusätzlichen Stromstoßes per Steckdosenanschluss soll der Verbrauch lediglich 1,7 Liter auf den ersten 100 Kilometern betragen. Deutlich mehr Sprit benötigt der Range Rover Hybrid, der allerdings auch ein Plus an Leistung, Platz und Komfort bietet. Gut 6 Liter soll die Kombination aus Sechszylinderdiesel und [foto id=“442194″ size=“small“ position=“left“]E-Motor benötigen. Einen anderen Weg geht Audi: Statt auf Elektrifizierung setzen die Ingolstädter beim A3 auf Erdgasantrieb. Passend dazu gibt es Gas, das synthetisch mit Hilfe von Windkraft hergestellt wird und die CO2-Bilanz weiter verbessern soll.

Deutlich mehr Neuheiten verlassen sich aber weiterhin auf konventionelle Antriebe. War 2012 das Jahr der Kompaktklasse, geht es 2013 munter durch alle Segmente. Gleich zum Jahresbeginn startet im Mini-Segment der Opel Adam, Rüsselsheims Angriff auf den Fiat 500 und die Lifestyle-Vorherrschaft von Mini. Der Dreitürer paart konventionelle Technik mit vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten – von allerlei Farben bis hin zum LED-Sternenhimmel unterm Dach. Konkurrenz kommt zur Jahresmitte in Form des VW Cross Up, der dank Beplankungen im Offroad-Stil zumindest äußerlich an ein SUV heranrückt. Weniger exaltiert, sondern eher als klassisches City-Auto startet Ende 2013 dann die neue Generation des Hyundai i10.

Unter den Kleinwagen zählt der Mini zu den prominentesten Neuheiten. Die dritte Generation unter BMW-Regie soll mehr Platz und Komfort bieten, wird aber optisch die bekannte Retro-Linie fortschreiben. Wettbewerber Fiat bleibt nicht untätig und baut seine 500er-Reihe mit einem kleinen Crossover aus, der direkt gegen den Mini Countryman positioniert ist. Nissan hingegen setzt in erster Linie auf Nutzwert statt Lifestyle, zeigt aber bei der neuen Generation des Mini-Vans Note mehr Designbewusstsein als beim eher biederen Vorgänger.

Als Nachzügler im VW-Konzern kommt 2013 mit dem Skoda Octavia der nach Audi A3 und Seat Leon dritte Golf-Ableger auf den Markt. Wie schon in der aktuellen Generation ist die tschechische Variante die größte und geräumigste im Trio. Erstmals wird es bei dem Kompaktmodell wohl ein Fließheck mit großer Klappe geben. Bereits Anfang des Jahres steht die neue Generation des Toyota Auris beim Händler, nun auch als Kombi und vom Start weg mit optionalem Hybridantrieb. Statt auf alternative Antriebe dürfte der neue Fiat Bravo Mitte des Jahres wieder auf viel Platz und günstige Preise setzen. Ergänzt wird das Neuheitenprogramm in der Kompaktklasse durch den im Herbst startenden Mazda3, die Cabrioversion des VW Beetle sowie [foto id=“442195″ size=“small“ position=“right“]den Opel Cascada, einen offenen und besonders edlen Ableger des Astra. Ein weiterer Fahrspaß-Leckerbissen dürfte der Mercedes A 45 AMG werden, die Topversion des kompakten Sternenträgers mit Allradantrieb und mehr als 300 PS Leistung aus vier Zylindern.

In der Mittelklasse stehen sich im kommenden Jahr mit dem Mazda6 (ab Januar) und dem Ford Mondeo (ab Herbst) zwei direkte Wettbewerber mit ähnlichem Zuschnitt gegenüber. Beide sind deutlich dynamischer gestaltet als zuletzt und zudem auf stattliche Größe gewachsen. Dafür dass der Verbrauch die Aufwärtsbewegung nicht mitmacht, sollen bei den Kölnern unter anderem Turbobenziner und Hybridantrieb sorgen. Die Japaner setzen hingegen auf konventionelle Motoren, allerdings in einer neuartigen, besonders sparsamen Ausprägung. Eine Prestigestufe höher startet der Mercedes CLA, ein viertüriges Mittelklassecoupé auf A-Klasse-Basis nach Vorbild des großen CLS. Schnittiges Design, edle Ausstattung und gehobenes Preisniveau heißen dort die Eckwerte. Komplettiert wird das Dienstwagenangebot für das mittlere Management durch Lexus IS, Subaru Legacy, Infiniti G und BMW 3er GT.

In der oberen Mittelkasse wird die Neuheitenflut zum Rinnsal – denn außer den deutschen Marken wagen sich nur wenige in dieses Prestigesegment. Wichtigste Neuheit ist daher das Facelift bei der Mercedes E-Klasse. Die Modellpflege in der ersten Jahreshälfte dürfte allerdings recht umfangreich ausfallen: Das Design wird stark geglättet, das Vier-Augen-Gesicht verschwindet. Zudem gibt es zahlreiche neue Assistenten. Weniger intensiv geht BMW mit dem 5er in Klausur – zur Jahresmitte gibt es lediglich ein paar Upgrades bei Limousine und Kombi. Audi hingegen hat beim relativ neuen A6 keinen Handlungsbedarf und schiebt daher lediglich die Top-Version RS6 Avant mit fast 600 PS nach. Einige Monate später folgt das technisch verwandte Viertür-Coupé RS7.

Der Blick des Limousinen-Fans richtet sich 2013 jedoch eigentlich eine Klasse höher. Dort geht zum Jahresende nämlich die Mercedes S-Klasse in die sechste Runde. Um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Stuttgarter bei ihrem Flaggschiff in Sachen Verbrauch, Sicherheit und Komfort neue Maßstäbe setzen. Dass Audi mit dem coupéhaften A9 und Maserati mit einer Neuauflage des Quattroporte auf eine ähnliche Kundschaft zielen, dürfte da höchstens eine kleine [foto id=“442196″ size=“small“ position=“left“]Zusatzmotivation sein. Konkurrenz droht aber – zumindest für die V12-S-Klasse – von Bentley. Die Briten legen nach dem Continental Coupé nun auch die Limousine Flying Spur neu auf.

Auch wenn an klassischen Limousinen in der Oberklasse kein Weg vorbeiführt, werden die Trends in anderen Segmenten gesetzt. Etwa bei den SUV, wo coupéhafte Formen schwer im Kommen sind. Das zeigt etwa der BMW X4, eine optisch dynamisierte Ableitung des Mittelklasse-SUV X3. Schwestermarke Mini schlägt mit dem Countryman-Ableger Paceman in eine ähnliche Kerbe. Und auch Porsche legt den Fokus beim ähnlich großen Macan eher auf fließende Formen als auf maximalen Nutzwert.

Ohne Coupé-Elemente, aber durchaus dynamisch gestaltete tritt zudem Renaults neues SUV an, den erst 2013 eingeführten, glücklosen Koleos zu ersetzen. Ebenfalls vor Ende des üblichen Produktionszyklus vollzieht Ford den Generationswechsel: Die Kölner binden die neue Generation des Kuga aus strategischen Gründen technisch enger an das US-Modell Escape – wodurch der Tiguan-Konkurrent deutlich größer und bulliger wird. Ergänzt wird das SUV-Programm durch den kompakten Toyota RAV4, die Mini-Crossover Chevrolet Trax und Peugeot 2008, die Langversion des Range Rover und den neuen Jeep Cherokee.

Wer es nicht so brachial mag, aber viel Platz braucht, wird vielleicht mit einem der neuen Vans glücklich. Die Familienautos haben dem Graue-Maus-Stil endgültig abgeschworen. Auch bei Kia, wo der bisher extrem biedere Carens in der neuen Generation in gefälligem Stil mit einem Schuss Sportlichkeit vorfährt. Fiat setzt noch klarer auf Lifestyle und baut die retrohafte 500er-Reihe weiter aus; neuestes Modell ist eine siebensitzige Version des Mini-Van 500L. Schon länger für formelle Originalität bekannt ist der Citroen C4 Picasso. Ob er jedoch sein exzentrisches Wesen im Zuge des Modellwechsels komplett [foto id=“442197″ size=“small“ position=“right“]behält, ist zweifelhaft, hat doch bereits die C4-Limousine als Zugeständnis an den Massengeschmack einige Schrullen abgelegt.

Abgerundet wird das Autojahr durch zahlreiche Sportwagen-Neuheiten. Zu den schillerndsten zählt der Jaguar F-Type, designierter Nachfolger des legendären E-Type. Der zunächst als Roadster angebotene Brite kommt später auch noch als Coupé und tritt dann unter anderem gegen den Porsche Cayman an. Der Einstiegs-Sportler aus Zuffenhausen geht 2013 bereits in die zweite Generation, die dem Strickmuster der bereits 2012 präsentierten Cabrio-Variante Boxster folgen. Heißt: etwas mehr Leistung, deutlich weniger Verbrauch. Sparsamkeit ist auch bei Porsches neuem Top-Modell Trumpf: Der Supersportwagen 918 erreicht mit seinem 585 kW/795 PS starken Hybridantrieb aber nicht nur bei Bedarf die Verbrauchswerte eines Kleinwagens, sondern auch abgehobene Fahrleistungen und ein exklusives Preisniveau von 768.026 Euro. Und das krisensicher: Denn die maximal gebauten 918 Exemplare dürften auch bei übelster ökonomischer Wetterlage blitzschnell vergriffen sein.

Dass sportliche Fahrleistungen nicht immer sportliche Preise nach sich ziehen, beweisen die dynamischen Ableger normaler Alltagsautos. Wichtigstes Modell in dieser Hinsicht ist im kommenden Jahr die Neuauflage des Golf GTI. Der kommt nun auf bis zu 230 PS, paart diese aber weiterhin mit hoher Alltagstauglichkeit und sozialverträglichem Auftreten. Eine Klasse tiefer gibt es einen weiteren GTi – diesmal allerdings von Peugeot. Die Franzosen verpassen ihrem Kleinwagen 208 einen 1,6-Liter-Turbobenziner, ein strafferes Fahrwerk und breit gebaute Kotflügel.

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