Detroit 2012 – Sportler im Lande des Tempolimits
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Die Cobra ist ein Hinweis auf brachiale Leistung Bilder

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Der Shelby GT 500 Super Snake wartet mit 750 PS auf Bilder

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Ford zeigt den Mustang GT 350 Bilder

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Der puristische Innenraum des Camry Bilder

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Auch Rennwagen wie dieser umgebaute Toyota Camry sind in Detroit zu sehen Bilder

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Bei Subaru heißt der Sportwagen BRZ Bilder

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Audi hat den gelifteten S4 mit nach Detroit gebracht Bilder

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Der Falcon bringt 456 KW/620 PS auf die Waage Bilder

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Der Falcon F7 hat ein Aluminium Chassis und eine Karbonhaut und wiegt nur 1.260 Kilo Bilder

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Obwohl in den meisten US-Bundesstaaten ein relativ rigides Tempolimit herrscht, sind Sportwagen in den USA nach wie vor beliebt. Auf der Detroit Auto Show gibt es einige interessante Neuheiten zu bewundern, die jedoch überwiegend aus Deutschland oder Japan stammen.

So stellt Audi den eher unscheinbaren und überarbeiteten S4 vor, der sich vom Vorgänger optisch nicht stark unterscheidet, unter der Haube arbeiten dennoch 245 kW/333 PS. BMW lässt bei den Weltpremieren seiner Tochter Mini den Vortritt. Der 3,73 Meter lange Mini Roadster kommt mit kurzer Front und ebenso kurzem Heck sowie einem kuppelförmigem Stoffdach. Dank des Verzichts auf die Rückbank steht ein Kofferraumvolumen von 240 Litern zur Verfügung – fast doppelt so viel wie beim Mini Cabrio. Den Einstieg bildet ein 1,6-Liter-Benziner mit 90 kW/122 PS, darüber rangiert die Turboversion mit 135 kW/184 PS. Wem das nicht reicht, der wählt die sportliche John Cooper Works-Variante mit 155 kW/211 PS.

Bentley setzt traditionell auf acht Zylinder, will aber seinen Motoren die rauen Trinksitten abgewöhnen. Der neuentwickelte V8 im Continental GT und dem GTC wird deshalb sparsamer. Dank Zylinderabschaltung und neuem Automatikgetriebe sollen die beiden sportlichen und schnellen Luxus-Allrader 40 Prozent weniger Kraftstoff benötigen als bisher. Der 4,0-Liter-V8-Motor mit Doppelturboaufladung leistet 373 kW/507 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 660 Nm.

Als heimische Marke zeigt Chevrolet gleich zwei frische Studien. Wenn die Kundenreaktionen positiv ausfallen, denkt Chevy über einen Serienstart nach. Die Studie Code 130 R ist eine Hommage an die Muscle Cars der 70er Jahre. Kennzeichen sind die bullige Front und das schnörkellose Profil im Drei-Box-Design. Eher modern und muskulös gestaltet tritt die Studie Tru 140S auf.

Bei Ford steht zwar die Limousine Fusion im Mittelpunkt, die auch in leicht geänderter Form nächstes Jahr als Mondeo nach Deutschland kommen wird. Doch bei den Fans beliebt und umzingelt sind die verschiedenen Varianten des Ford Mustang, wie der GT 350 und der GT 500 Shelby. Auf dem Stand von Caroll Shelby blickt der GT 500 Super Snake mit 551 kW/ 750 PS unter der Haube recht böse drein, zieht die Zuschauer jedoch trotzdem in seinen Bann.

Den meisten Zuspruch erhält ebenfalls ein Klassiker – der Mercedes SL. Die aktuelle Generation wird in Detroit erstmals enthüllt. Dank Alu-Karosserie ist der luxuriöse Zweisitzer deutlich leichter und sparsamer als sein Vorgänger. Der V8-Benziner kommt nun mit 4,7 statt 5,5 Litern Hubraum aus, ist dank Biturbo-Aufladung gleichzeitig aber deutlich kräftiger geworden. Das Triebwerk leistet 320 kW/435 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 530 Nm. Die Preise in Deutschland starten bei 93.534 Euro für den SL 350 mit Sechszylindermotor.

Damit ist er etwas durstiger als der neue Porsche 911 als Carrera Cabrio, ein weiterer Höhepunkt aus Deutschland. Beim Cabrio bleibt die Silhouette des Coupés erhalten. Möglich wird das durch eine neue Verdeckkonstruktion, die erstmals auf Magnesium setzt. Durch den stabilen Leichtbau lässt sich das Dach innerhalb von 13 Sekunden öffnen oder schließen. Das neue Cabrio wird in der Basis von einem 3,4-Liter-Boxer mit 257 kW/350 PS in Kombination mit einem manuellen Siebengang-Getriebe angeboten. Der offene Carrera S hat 3,8 Liter Hubraum und leistet 294 kW/400 PS. Das Porsche 911 Cabrio kommt am 3. März zu Preisen ab 100.532 Euro in den Handel, das entspricht einem Aufpreis von knapp 12.500 Euro zum gerade vorgestellten und ab Januar 2012 in den Handel kommenden Coupé.

Es geht aber auch deutlich günstiger, wie das Hyundai Genesis Coupé zeigt, auch wenn der neue 3,8-Liter-V6 mit 257 kW/350 PS leistungsmäßig zum Carrera aufschließen kann, kostet der Koreaner doch nur etwa 35.000 Euro. Die Kraft wird mittels einer Achtgang-Automatik an die Hinterachse übertragen. Im Vergleich zum 2,0-Liter-Turbo mit 202 kW/275 PS ist der V6 unter anderem an einer geänderten Front mit einem großen Grill zu erkennen.

Sportlich gibt sich auch Honda. Die Japaner sind traditionell stark auf dem amerikanischen Markt und zeigen nicht nur ein Konzept des nächsten Accord Coupés sondern auch die Studie einer Neuauflage ihres Supersportlers NSX, der in den USA allerdings unter dem Nobelmarke Acura erscheinen wird.

Lexus zeigt seine Interpretation eines Sportwagens unterhalb des LF-A. Die LF-LC genannte Studie lehnt sich formal an den Supersportler an, bietet aber anders als dieser auch hinten Platz für zwei Passagiere, wenn auch nur für Kinder. Ebenfalls unterschiedlich fällt das Antriebssystem aus. Während der LF-A als Front-Mittelmotorcoupé von einem rennsporttauglichen Zehnzylinder angetrieben wird, setzt Lexus bei der Studie auf Hybridantrieb. Der 3,5-Liter V6 leistet dort in Kombination mit einem E-Motor insgesamt 252 kW/343 PS.

Erstmals auf dem amerikanischen Markt stellt Subaru den neuen Sportler BRZ vor. Entwickelt wurde der Zweisitzer gemeinsam mit dem Kooperationspartner Toyota, Subaru steuert vor allem den neuen 2,0-Liter-Boxermotor bei, der 147 kW/200 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 205 Nm bei 6.600 U/min erzeugt. Seine Kraft wird mittels eines manuellen Sechsganggetriebes auf die Hinterräder übertragen, optional steht eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung.

Für ein Zungenschnalzen sorgt auch der neueste Wurf der amerikanischen Manufaktur Falcon. Der F7 genannte Supersportwagen hat ein Aluminium Chassis und eine Karbonhaut und soll nur 1.260 Kilogramm wiegen. In Verbindung mit dem 456 KW/620 PS starken V8 Motor kommen dann Fahrleistungen zustande, die man auf öffentlichen amerikanischen Straßen nie voll ausreizen kann. Schade eigentlich.

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