„Auto, Motor und Sport“: Die besten Autos 2011
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Fast 93 000 Leser sorgten für die 35. Auflage der Leserwahl „Die besten Autos 2011“ für Überraschungen und Favoritensiege. Insgesamt haben die „Auto, Motor und Sport“-Leser 315 Modelle zu begutachten gehabt. Eine der vielen spannenden Fragen dieses Jahres war, ob der neue Audi A1 dem Konzernkonkurrenten VW Polo das Abonnement auf den Sieg in der Kleinwagen-Gesamtwertung streitig machen kann. Doch in dieser Klasse blieb alles beim Alten; der Polo liegt vorn.

Mit einem Traumergebnis von 56,3 Prozent, das von keinem anderen Modell erreicht werden konnte, lag der VW Polo vorn. Vorjahres-Zweiter Ford Fiesta rutscht zugunsten von Opel Corsa auf Rang drei. In der Kleinwagen-Importwertung behauptet der Alfa Romeo Mito mit 27,9 Prozent Zustimmung seine Spitzenposition mit deutlichem Abstand zu den Konkurrenten Skoda Fabia (12,6 Prozent) und Seat Ibiza (10,6 Prozent).

In der Kategorie Mini Cars gibt es nach nur einem Jahr Pause einen erneuten Doppelsieg für den Mini aus dem Hause BMW. Damit verweist er den Vorjahressieger der Importwertung Fiat 500 auf den zweiten Rang. Auf Platz drei steht der Toyota iQ, trotz des deutlichen Abstands zum Spitzenduo ein Achtungserfolg. In der Gesamtwertung verteidigt der Fiat 500 den zweiten Platz. Erstmals auf dem Treppchen steht der Ford Ka, der seit seiner Neuauflage 2009 weitere Stimmen gewinnen konnte und den Smart Fortwo auf Rang vier verwies.

Spitzenreiter VW Golf hat seinen Führungsanspruch bei den Kompakten in der Gesamtwertung mit leichtem Stimmenschwund verteidigt. Der inzwischen sieben Jahre alte Audi A3 erreicht mit gut 20 Prozent der Stimmen erneut den zweiten Platz. Der BMW 1er steht wie im Vorjahr auf Rang drei. Der neue Opel Astra erreichte mit knapp zehn Prozent den vierten Platz. Der erneute Sieg in der Importwertung vergoldet dem in die Jahre gekommenen Alfa Romeo 147 die Ablösung durch die Giulietta. Der Seat León wurde auf Rang zwei verwiesen, gefolgt vom Volvo C30.

In der Gesamtwertung Mittelklasse siegen wieder der Audi A4 und seine Derivate Allroad und A5 mit 35 Prozent der Stimmen. Fünf Jahre nach ihrem Debüt büßt die BMW 3er-Reihe zwar weiter an Zuspruch ein, behauptet sich aber vor den meisten Konkurrenten. Der Mercedes C-Klasse mitsamt CLC bleibt wie in den Vorjahren lediglich der dritte Platz. In der Mittelklasse-Importwertung hat der Skoda Octavia nicht nur den Citroën C5 vom ersten auf den dritten Rang verdrängt, er konnte seinen Stimmenanteil fast verdoppeln. Zweitplazierter war der Alfa Romeo 159.

Die Mercedes E-Klasse ist mit 35,8 Prozent auf der Spitzenposition. Die Runderneuerung des Klassikers mit noch mehr Komfort und Sicherheit hat sich für Mercedes gelohnt. Der Audi A6, langjähriger Spitzenreiter in der Dienstwagen-Liga, landet mit zehn Prozent Stimmenverlust auf Rang zwei. Als ewiger Dritter steht der BMW 5er auf dem Treppchen. Nach einem Jahr auf Platz zwei in der Mittelklasse-Importwertung ist der Jaguar XF mit 29 Prozent wieder ganz oben. Der neue Design-Stil kommt offenbar besser an als der des Skoda Superb, der deshalb auf Rang zwei abrutschte. Vorjahres-Dritter Volvo V70/XC 70 ist in seiner Platzierung bestätigt, wenn auch mit deutlichem Abstand zu seinen Konkurrenten.

Aus dem Stand erreichte der Porsche Panamera die Spitze der Luxusklasse-Gesamtwertung, allerdings nur mit hauchdünnem Vorsprung vor der BMW 7er-Baureihe. Obwohl die Mercedes S-Klasse erneut Punkte verloren hat, kann sie sich auf Platz drei positionieren. Vorjahres-Zweiter Audi A8 hat seinen Stimmen-Anteil nämlich im Vergleich zu 2009 fast halbiert. Aufgemischt ist zudem die Luxusklasse-Importwertung: Auf der Überholspur zieht der Aston Martin Rapide, der noch gar nicht auf dem Markt ist, an seinen Konkurrenten vorbei. Der Maserati Quattroporte steht jetzt mit nur noch 18,2 Prozent auf Rang zwei. Dicht gefolgt vom Jaguar XJ. Die einstigen Platzhirsche Bentley Continental und Rolls-Royce haben dagegen kräftig Prozente lassen müssen.

In der Königsklasse der Sportwagen hat der Newcomer Mercedes SLS AMG das Kopf-an-Kopf-Rennen der Konkurrenten mit hauchdünnem Vorsprung (21,1 Prozent) vor Audi R8 (20,9 Prozent) und Porsche 911 Carrera/Turbo (20,7 Prozent) für sich entschieden. Eine Rochade auch bei den ausländischen Sportwagen: Der neue Ferrari 458 Italia schiebt sich mit minimalem Abstand vor dem Aston Martin V8 Vantage auf den zweiten Platz. König der Super-Sportwagen ist indes wie im Vorjahr der Aston Martin DB9/DBS. Alle drei Kandidaten konnten für sich kräftige Stimmenzuwächse verbuchen.

Der Sieger der Cabrio-Wertung heißt Audi R8 Spyder. Knapp dahinter Klassiker Mercedes SL, der seit dem Facelift vor zwei Jahren wieder im Aufwind ist. Das Porsche 911 Cabrio muss sich mit dem dritten Platz bescheiden. Audi darf sich über Rang vier für das neue A5 Cabrio freuen. Bei den Import-Cabrios ist dagegen alles beim Alten geblieben: Der Ferrari California steht wieder vor Aston Martin DB9/DBS Volante und Alfa Romeo 8C Spider an der Spitze.

Auf Anhieb hängt der BMW X1 bei der Geländewagen-Kategorie seine größeren Brüder und die Mehrzahl der Offroader mit neun Prozent der Stimmen ab. Noch mehr Zuspruch erntete freilich das Gelände-Urgestein Mercedes G-Klasse. Zugelegt hat ebenfalls der Audi Q5, der jetzt mit 17,4 Prozent erneut die 4 x 4-Riege anführt. Auch bei den ausländischen Geländewagen überrascht der Drittplatzierte: Skoda ist mit dem Yeti der Vorstoß in eine neue Klasse gelungen. Wenn es aber deutlich teurer sein darf, schlägt das Herz noch immer für die Nobel-Fraktion von Land Rover: Hinter dem erneuten Sieger Range Rover Sport mit einem weiteren Stimmenzuwachs belegt der noch größere und luxuriösere Range Rover wie im Vorjahr Rang zwei.

In der Van-Klasse legte der VW Multivan zu und führt nun mit 35,8 Prozent die Van-Hitliste an. VW Touran auf Platz zwei und danach Ford S-Max folgen auf den Plätzen. Der König der ausländischen Vans heißt erneut Renault Espace, dicht gefolgt vom Kronprinzen Skoda Roomster. Und dank leichten Rückwinds schafft es auch der Chrysler Grand Voyager wieder aufs Podest und vertreibt den Vorjahresdritten Citroën C4 Picasso auf Platz fünf.

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