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Wasserstoffauto -  Zukunft oder schon abgebrannt?

Wasserstoffautos könnten die Zukunft sein - zumindest wenn man nach der Subvention der Bundesregierung geht. Die Bundesregierung will Wasserstoff zu einem weiteren wichtigen Punkt der Energiewende machen und investiert neun Milliarden Euro. Über den neuen Antrieb kursieren einige Gerüchte. Wir räumen auf!

Wasserstoff Autos sind gefährlich! Oder?

Wer kennt sie nicht - die Knallgas Experimente aus dem Chemieunterricht. Vielleicht hält sich deshalb das Gerücht hartnäckig, dass Wasserstoff gefährlich sei und hält einige davon ab ein Wasserstoffauto zu kaufen. Ist das wirklich so? Fakt ist: Wasserstoff (H2) brennt in Verbindung mit Sauerstoff und bildet ein zündfähiges Gemisch. Explodieren kann Wasserstoff in Verbindung mit Sauerstoff erst bei einem Anteil ab 18 %. Aber das ist mit Wasserstoff nicht so leicht, da Wasserstoff ungefähr 14 mal leichter ist als Luft. Dadurch verflüchtigt es sich schnell. Problematisch kann es werden, wenn sich Wasserstoff in nach oben geschlossen Hohlräumen fängt. Allerdings müssten die sehr dicht geschlossen sein, denn Wasserstoff dringt durch kleinste Ritzen. Die Gefahr die vom Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch in Autos ausgeht, ist also sehr gering. 

Die Co2-Bilanz von Wasserstoffautos ist schlecht

Das ist ein klarer Trugschluss. Batterieelektrisch angetriebene Autos sind zwar beim Wirkungsgrad vom Stromtanken bis zum Fahren schwer zu schlagen, aber selbst mit aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff ist das Wasserstoffauto bei der Well-to-Wheel-Betrachtung schon um etwa 25 Prozent besser als reine Verbrenner. Und beim aktuellen Strommix ist die CO2-Bilanz des Brennstoffzellenautos über die gesamte Lebensdauer auch etwas besser als die des Elektroautos. Brennstoffzellenfahrzeuge durchlaufen dieselbe Entwicklung wie E-Autos. Sie verursachen hohe Co2-Emissionen im Herstellungsprozess, sparen beim Fahrbetrieb allerdings so viel ein, dass sie über den ganzen Lebenszyklus gesehen mindestens 40% an Emissionen sparen. Insgesamt fährt das Brennstoffzellenauto mindestens so CO2-arm wie das rein batterieelektrische Auto. Aber mit Wasserstoff lässt sich innerhalb von Minuten Reichweite nachtanken ohne große und somit schwere Batterien mitzuführen. Letzteres qualifiziert die Brennstoffzelle auch als Nutzfahrzeuge.

Es wird niemals genügend Wasserstoff Tankstellen geben

Toyota Mirai Viele Experten schätzen die Kosten für den Bau einer Wasserstofftankstelle derzeit auf etwa eine Millionen Euro. Gleichzeitig werden für ein flächendeckendes Netz in Deutschland etwa 1.000 Tankstellen benötigt. Die Infrastruktur für Brennstoffzellenautos, die bisher kaum ausgebaut ist,  käme also auf Kosten von etwa einer Milliarde Euro. Um die Relation zu verstehen: Der Dieselskandal hat den VW Konzern bis heute ca. 28 Milliarden Euro gekostet. Genau wie bei den Autos könnte eine Art "Massenherstellung" den Preis natürlich noch deutlich verringern.

Die Wasserstoffauto Reichweite ist zu gering

Auch in diesem Punkt unterscheidet sich ein Wasserstoffauto nicht wirklich von einem Elektroauto. Der futuristische Toyota Mirai weist beispielsweise schon eine beachtliche Reichweite von 480 km auf.

Wie fährt sich ein Wasserstoffauto eigentlich?

Ein Wasserstofffahrzeug fährt sich wohl unspektakulärer als gedacht, wie ein Fahrbericht über den Toyota Mirai verrät. Wie bei einem Elektroauto gleitet das Wasserstoffauto lautlos und überraschend flott davon. Man hört nichts, riecht nichts und merkt nichts vom modernen Antrieb. Bisher gibt es nur zwei Wasserstoffauto Modelle. Jedoch wollen große Marken wie Audi, Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz beim Thema Wasserstoffautos nachlegen und stecken momentan mitten in der Forschung.

Fazit

Die große Förderung der Wasserstofftechnologie durch die Bundesregierung zeigt es schon: Wasserstoff hat Zukunft. Ob in der alltäglichen Autoindustrie wird sich noch zeigen. Ziel der Bundesregierung ist es, Deutschland zum weltweit führenden Ausrüster für moderne Wasserstofftechnologien zu machen. Das Milliarden Paket soll Anwendungen etwa in der Stahl- und in der Chemieindustrie, im Wärmebereich, aber auch im Verkehrsbereich fördern. Asiatische Hersteller wie Hyundai und Toyota entwickeln ihre Brennstoffzellenautos derzeit in Richtung Großproduktion. Wenn Autos wie der Hyundai Nexo oder der Toyota Mirai genauso massenhaft produziert werden und bezahlbar sind, wie Wasserstoff, könnten die Vorteile wie schnelle Betankbarkeit das Brennstoffzellenauto für viele Käufer am batterieelektrischen Fahrzeug vorbeifahren lassen.

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